Drei gegen die Wehrmacht

Test: Commandos Strike Force

Für die "Commandos" will der Zweite Weltkrieg kein Ende nehmen. Immerhin ändern sich die Einsatzbedingungen der Elitesoldaten. In "Strike Force" wird aus der Ego-Perspektive gekämpft.

Test: Commandos Strike Force
Die Commandos sind mutig, aber nicht lebensmüde: Vor dem Betreten eines Raumes empfiehlt sich ein Blick durchs Schlüsselloch

Als bekannt wurde, dass die "Commandos" vor dem Sprung ins Shooter-Genre stehen, waren Fans der anspruchsvollen Spielereihe skeptisch. Auch dem spanischen Entwickler Pyro dürfte dieser Entschluss nicht leicht gefallen sein, schließlich ist die Konkurrenz auf diesem Gebiet bestens aufgestellt. Um gegen etablierte Marken wie "Medal of Honor" oder "Call of Duty" bestehen zu können, vertrauten die Südeuropäer auf die einzigartigen Fähigkeiten ihrer Kriegshelden. In "Strike Force" operiert der Spieler mit drei statt ursprünglich sechs Individualisten hinter feindlichen Linien in Frankreich, Norwegen und Russland.

Der Green Beret, Wahrzeichen bisheriger "Commandos"-Titel, bildet zusammen mit dem Spion und dem Scharfschützen ein tödliches Team. Jede Figur bedient sich im Kampf gegen deutsche Besatzer individueller Waffen und Taktiken. So darf sich der Green Beret beidhändig bewaffnen oder Gegner von hinten erdolchen. Dem Sniper steht es offen, Gegner sowohl mit dem Scharfschützengewehr zu erledigen als auch mit gezielten Messerwürfen.

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Dresscode des Krieges

Am spannendsten ist es jedoch, als Spion in deutscher Uniform feindliche Stellungen zu infiltrieren und Gegner lautlos mit Drahtschlingen und Schall gedämpften Pistolen auszuschalten. Jede Uniform, die ein Opfer hinterlässt, repräsentiert einen von vier Dienstgraden. Nur Feinde gleichen Ranges werden bei der Sichtung eines uniformierten Spions misstrauisch. Somit ist der Spitzel gezwungen, seine Jagd nach Uniformen auf möglichst ranghohe Kleiderspender zu konzentrieren. Maximale Bewegungsfreiheit ermöglicht das Tragen einer schwarzen Gestapo-Uniform. Damit droht der Bluff nur bei einer Begegnung mit den Schergen der Staatspolizei aufzufliegen. Allerdings können auch sie durch den Wurf einer Münze vorübergehend abgelenkt werden.

Die Künstliche Intelligenz ist trotz neuer 3D-Umgebung identisch mit der herkömmlicher "Commandos"-Spiele. Verschiedenfarbige Dreiecke informieren über Position und Wachzustand der feindlichen Soldaten. Grün steht für normal, gelb signalisiert erhöhte Aufmerksamkeit, rot bedeutet Gefahr. Sieht ein Feind buchstäblich rot, wird er bei Sichtkontakt das Feuer eröffnen. In solchen Fällen zeigen sich die "Commandos" von ihrer anderen, ihrer neuen Seite. Actionreiche Feuergefechte mit Dutzenden Soldaten blasen die angespannte Ruhe mit bleierner Wucht weg.

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Gleich mal die Demo runterladen: http://www.3dgamers.com/dlselect/games/commandossf/csf_demo.exe.html

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