Fraunhofer Institut und Games Academy gehen gemeinsame Wege

Gaming: Deutsche Technologien sollen Spielerfahrung intensivieren

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IDG) Rostock und die Games Academy Berlin werden zukünftig auf dem Gebiet der Computerspiele zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel ist es, marktfähige Technologielösungen zu entwickeln, die das Spielen am PC intensivieren sollen. Dazu gehört die Erkennung von Gemütsbewegungen eines Spielers, auf die das Game je nach emotionalem Zustand reagiert.

Solche Möglichkeiten seien nicht nur in der Spieleentwicklung nützlich, sondern auch auf dem Gebiet herkömmlicher Computeranwendungen. Davon sind beide Partner überzeugt. Mit der Kooperation schlage man eine Brücke zwischen Industrie und Forschung. "Die Zusammenarbeit nutzen wir dazu, den Bedürfnissen und Trends der Branche schnell und mit marktorientierten Produkten zu begegnen", so Thomas Dlugaiczyk, Rektor der Games Academy in Berlin.

Die Games Academy wurde im Jahr 2000 als erste Spezialschule für die Computer- und Videospielproduktion in Deutschland gegründet. Sie bietet ihren Studenten eine praxisbezogene Ausbildung in der Games-Branche an. Neben der täglichen Lehre arbeitet die Akademie mit Partnern aus Forschung und Entwicklung zusammen, die eine eher theoretische Sichtweise in unterschiedliche Forschungsprojekte einbringen können.

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