Einsteiger-Notebook mit Intel Core Duo
Toshiba Satellite A100-169 im Test: Tragbares Dual-Core-Notebook
Benjamin Schnitzler
Spaß und Spiel
Obwohl die Farben ruhig etwas kräftiger hätten ausfallen können, besticht das Satellite A100-169 durch schöne Bewegtbilder. Positiv: Die bei komprimierten Video-Formaten unvermeidlichen, qualitativen Abstriche fallen kaum ins Gewicht. Auch die Spielegrafik kann sich sehen lassen. Grund zur Kritik geben allerdings das starke Aufkommen von Schlieren und "Treppen"-Effekten sowie die zu dunkel geratene Darstellung. Zumindest letztere lässt sich über den Grafik-Treiber verbessern, für das Antialiasing zur Kantenglättung fehlt es dem Mobility Radeon X1400 schlichtweg an Leistung.
Dank des "Express Media Players" wird das Satellite A100-169 im Handumdrehen zum tragbaren DVD-Player. Knopfdruck genügt - nach wenigen Sekunden startet das Abspielprogramm für Videos und Musik mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Windows muss dafür gar nicht erst bemüht werden, was nicht nur Zeit, sondern auch Strom spart. Denn schließlich wird nur die nötigste Hardware aktiviert. Zur Steuerung dienen drei schwarz glänzende Schalter links neben der Tastatur.
Toshiba Satellite A100-169 im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Zu den Stärken des Toshiba Satellite A100-169 gehört seine angenehm niedrige Geräuschkulisse, die aus nicht mehr als einem hochfrequenten, leisen Lüftersäuseln besteht. Vollkommen still stand der Lüfter im Testverlauf jedoch nie. Wirklich laut geht es aber selbst bei hoher Auslastung nicht zu Werke. Von allen bisher getesten Dual-Core-Notebooks hält es am längsten durch und kratzt mit einer Akkulaufzeit von zwei Stunden und 51 Minuten an der Drei-Stunden-Marke.
Fazit: Tragbar in Preis und Gewicht
Perfekt ist das Toshiba Satellite vielleicht nicht, aber dafür seinen Preis wert: Es ist leicht, leise und klingt dank guter Lautsprecher auch noch gut. Schnell ist es außerdem, allerdings ist die gebotene Spieleleistung nichts für Hardcore-Gamer. Leider reagiert das Display sehr empfindlich auf Blickwinkelveränderungen, was noch in Ordnung geht, solange nur eine Person zusieht. Die leichten Verarbeitungsmängel macht die ordentliche Ausstattung wieder wett, Punktabzug gibt es allerdings für die fehlende Gigabit-Vernetzung.
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