Einsteiger-Notebook mit Intel Core Duo
Toshiba Satellite A100-169 im Test: Tragbares Dual-Core-Notebook
Benjamin Schnitzler
Zum Schreiben wie geschaffen
Großes Lob verdienen die integrierten Eingabegeräte des Dual-Core-Notebooks. Die Tastatur verfügt über einen angenehm weichen Anschlag, außerdem haben die Tasten nur wenig Spielraum und klappern selbst bei beherztem Schreiben kaum. Sehr gute Rückmeldung geben darüber hinaus die Tasten des Touchpads, die zwar laut, aber durchaus wertig klicken. Zur eher glatteren Sorte gehört das Fingerfeld des Touchpads. Damit kann der Mauszeiger gleichermaßen leicht wie präzise über den Schirm gescheucht werden. Die Bereiche zum vertikalen und horizontalen Scrollen sind nicht hervorgehoben.
Display: Scharf aber empfindlich
Zu den positiven Eigenschaften des 15,4 Zoll großen Breitbild-Displays zählen die ausreichende Helligkeit sowie die scharfe Darstellung von Schriften. Zusätzlich verhilft die Hochglanzoptik dem Bild zu hoher Plastizität, die jedoch durch starke Spiegelungen erkauft wird. Dennoch kann die "Schminkspiegel"-Charakteristik nicht über die etwas blass geratenen Farben hinwegtäuschen. Ungünstig wirkt sich auch die geringe Blickwinkeltoleranz aus: Schon bei kleineren Veränderungen der Sicht nimmt der Kontrast und somit die Bildqualität ab. Bei mehr als zwei Betrachtern nebeneinander kann es da schon einmal eng werden, wenn jeder genug erkennen will.
Toshiba Satellite A100-169 im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Besonders empfindlich gibt sich das Satellite A100-169 allerdings, wenn der Blick von zu weit oben oder unten auf den Bildschirm fällt. Aufgrund dessen gestaltet es sich schwierig, die Ausleuchtung zu beurteilen, da diese stark vom jeweiligen Sichtwinkel abhängt. Bei der ergonomisch korrekten Stellung des Displays wirkt das Bild im unteren Bereich deutlich heller, während die Ausleuchtung einen sonst guten Eindruck hinterlässt. Dieser schwächer ausgeleuchtete Bereich kann sich je nach Blickwinkel allerdings noch nach oben oder unten verschieben.
Wie eingangs erwähnt, spendierte Toshiba dem Satellite A100 zwei Lautsprecher vom bekannten Hi-Fi-Hersteller Harman/Kardon. Ihrem Namen machen sie alle Ehre, obwohl sie die verwöhnten Ohren audiophiler Zeitgenossen natürlich nicht zufriedenstellen. Doch die werden sich ihre Musik wohl kaum auf dem Notebook anhören. Für ein Gerät dieser Größen- und Preisklasse klingt der Sound erstaunlich satt und klar. Zudem bleibt das sonst typische Krachen und Scheppern bei hoher Lautstärke weitgehend aus, lediglich die Höhen werden etwas überbetont.
Eine besonders gelungene Vorstellung liefern die Lautsprecher bei der Wiedergabe von Videos ab. Hier lohnt sich auch der Blick auf die künstlichen Klangverbesser, die in der Windows-Taskleiste als "Toshiba Virtual Sound" angezeigt werden. Bei eingeschaltetem "SRS TruSurround XT" und "SRS WOW HD" entwickelt das Satellite A100 sogar so etwas wie einen Umgebungsklang, trotz nur zwei physikalisch vorhandener Lautsprecher. Bei Abspielen von Musik sollte man von den SRS-Effekten jedoch besser die Finger lassen, da sie die Qualität eher verschlechtern als verbessern.
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