Einsteiger-Notebook mit Intel Core Duo
Toshiba Satellite A100-169 im Test: Tragbares Dual-Core-Notebook
Benjamin Schnitzler
In die Dual-Core-Klasse einzusteigen muss nicht unbedingt teuer sein. Schon unter 1.500 Euro bekommen anspruchsvolle Käufer gut ausgestattete Notebooks mit 15,4 Zoll Breitbildfläche. Ein besonders leichtes Exemplar der mobilen Mittelklasse ist das Satellite A100-169 von Toshiba, das ab etwa 1.300 Euro zu haben ist. Wie bei den bereits getesteten Konkurrenzmodellen Asus A6Ja und Sony Vaio FE schlagen zwei Intel-Herzen mit 1,66 Gigahertz unter der Haube, unterstützt von einem satten Gigabyte Arbeitsspeicher.
Toshiba vertreibt das Satellite A100-169 mitunter über große Elektro-Supermärkte wie MediaMarkt und Saturn, es ist aber auch bei diversen Online-Händlern zu haben. Mit lahmer On-Board-Grafik lässt es sich nicht abspeisen, stattdessen wird auf Atis Mobility Radeon X1400 gesetzt. Guten Sound sucht man bei mittelgroßen Notebooks meist vergeblich, doch zwei Lautsprecher von Harman/Kardon versprechen ordentliche Klangqualität. In der Regel sind diese nur großen 17-Zoll-Notebooks wie dem HP Pavilion zd8155EA oder Toshiba Qosmio G20 vorbehalten.
Inhalt
Leisetreter mit kleineren Verarbeitungsmängeln
Zum Schreiben wie geschaffen
Display: Scharf aber empfindlich
Untypisch guter Klang
Leistung
Spaß und Spiel
Lautstärke und Laufzeit
Fazit: Tragbar in Preis und Gewicht
Technische Daten
Von der fast schon angeberischen Optik eines Toshiba Qosmio ist das Satellite A100 kilometerweit entfernt. Unaufdringliche Farben wie dunkles Anthrazit und mattes Silber unterstreichen die schlichte Linienführung, die weder zu billig noch zu bieder wirkt. Details wie der blau beleuchtete Einschaltknopf, die glänzenden Bedienelemente am linken Rand sowie die schwarzen Lautsprechergitter unter dem Display wissen zu gefallen.
Der Deckel wird von einem Scharnier mit zwei Haken gehalten und schließt ohne größere Zwischenräume, sitzt allerdings ein wenig locker. Nach vorne hin fällt das Gehäuse sanft ab und erleichtert somit das Aufklappen des Displays. Links neben dem Touchpad befinden sich vier bunte Statusleuchten, die sich selbst bei geschlossenem Notebook noch sehr gut ablesen lassen. Überaus praktisch ist auch der rechter Hand platzierte Schalter, der die Lautstärke auf althergebrachte Weise per Drehrad regelt.
Leisetreter mit kleineren Verarbeitungsmängeln
Zum Hochfahren von Windows XP benötigt das Satellite A100 rund 50 Sekunden. Dabei macht es sich bereits durch seine sehr niedrige Geräuschkulisse positiv bemerkbar. Zur hören ist lediglich ein entferntes Rauschen des Lüfters sowie ein leichtes Brummen beim Kontakt mit der Schreibtischplatte.
Direkt beim ersten Kontakt mit der Tastatur kommt es zu einem unschönen Nebeneffekt - die linke Gehäuseseite knarzt. Ebenfalls keinen besonders guten Eindruck hinterlässt die rechte Lautsprecherblende, die nicht ganz passgenau in ihrer Einbuchtung sitzt. Die kleineren Verarbeitungsmängel sind aber noch zu verzeihen, zumal sich das A100 sonst keine auffälligen Schwächen leistet.
Toshiba Satellite A100-169 im Test
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Äääh ... was ist denn ein Notebook, wenn es nicht mehr "tragbar" ist? Ein Desktop? ;-)
Zitat:
Zu teuer und zu schwer. Tragbar bezog sich sowohl auf das relativ niedrige Gewicht als auch auf die relativ niedrigen Anschaffungskosten für ein Dual-Core-Notebook.
Hallo,
habe mir das Notebook lette Woche gekauft, bei Media Markt für 1149.-. Bin eigentlich recht zufrieden damit. Was jedoch recht Magelhatf ist, ist die integrierte WLAN funktionalität. Die Verbindung ist schon sehr Gering bis nicht vorhande, wenn man im Haus nur in einem anderen Stock geht. Unser Sony Notbook das wir dazu gekauft haben für 899.- ist hier um einiges besser, bring an glecher Entfernung vom WLAN Router eine gute bis sehr gute Verbindung hin.
Das Gewicht des Sattelite ist zu verkraften, die Bildschirmdarstellung, Geschwindigkeit ist recht gut für Office Anwendungen usw. ob es für Spiele taugt, kann ich nicht sagen, hierfür nutze ich das Notbook nicht. Eigentlich wollte ich es noch für Internet und Mail usw. haben, deswegen ist die schlechte WLAN quallität entäuschend.
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