Keine Sicherheit durch Virenscanner, Firewall und Co.?
Privacy Watch: Wie sicher sind Sicherheits-Tools?
Christian Rentrop
Sie glauben, Ihr Rechner ist sicher? Die Personal Firewall ist sauber eingestellt und der Virenscanner ist auf dem neuesten Stand? Seien Sie sich nicht so sicher: Torsten Mann von NTSVCFG.de weiß: Virenscanner und Personal Firewalls bieten keine wirkliche Sicherheit. Ein Glück, dass sich Windows auch mit Bordmitteln sicher machen lässt.
Windows XP ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem. Der marktwirtschaftliche Vorteil bringt allerdings einen sicherheitstechnischen Nachteil. Angriffe auf Windows-Rechner sind trauriger Standard, Virenscanner und Firewalls sollen Abhilfe schaffen, leisten aber weniger, als allgemein gedacht. Das hängt damit zusammen, dass Windows ab Werk einen Designfehler hat: Normalerweise nicht benötigte Dienste und Ports sind aktiviert und müssen erst umständlich durch Firewalls abgedichtet werden. Ein gefundenes Fressen für Hacker, Cracker und Skript-Kiddies.
"Das Problem sind nicht die Ports eines Betriebssystems selbst, sondern mögliche verwundbare Dienste dahinter", so Torsten Mann von NTSVCFG.de gegenüber der netzwelt. Und diese Dienste haben es besonders unter Windows in sich, wie sich auf der Website von NTSVCFG nachlesen lässt: "Netzwerk-Dienste waren bei Windows NT standardmäßig aktiviert, von außen erreichbar und somit auch angreifbar." Dieser Fehler betrifft alle NT-Systeme seit Windows NT 3.1 - Windows 2000 ist als direkter Nachfolger des Netzwerk-Betriebssystems von Microsoft genauso betroffen wie Windows XP.
Dabei kritisiert NTSVCFG, dass Microsoft eine der wichtigsten Regeln der Netzwerksicherheit außer Acht gelassen hat: "Biete keine Dienste an, die du nicht brauchst!" Genau hier setzen Angreifer an, missbrauchen eingeschaltete, aber nicht benötigte Dienste, um sich Zugang zum Rechner zu verschaffen. Erfahrene Anwender schalten diese Dienste deshalb manuell ab. Für weniger erfahrene Anwender bietet NTSVCFG ein entsprechendes Skript auf seiner Website an: "Ein Privatrechner benötigt in der Regel keine Serverdienste. Also werden diese von unserem Skript beendet oder so konfiguriert, daß sie nach außen nicht mehr angeboten werden", so Torsten Mann.
Die Gründe für den Einsatz des Skriptes sind zahlreich. So sind Personal Firewalls bei weitem nicht so sicher, wie viele Anwender glauben: Während Hardware-Firewalls, zum Beispiel im Router, durch die klare Trennung zwischen Firewall und System relativ sicher sind, bieten die Personal Firewalls, Programme wie Norton oder Zonealarm, keine verlässliche Sicherheit. Zwar blockieren solche Programme die entsprechenden Ports und blocken Anfragen, eine reibungslose Funktion ist jedoch nicht gegeben.
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nett nett... also doch unsinnig das alles..
aber jetz wärs doch ma schön wenn man mal ne übersicht hätte für was welche dienste gebraucht werden... so dass man nich gebrauchte abschalten kann..
ausserdem ne liste der ports plus info welche man wofür barucht..
wär euch echt dankbar dafür
tschö henny
das thema mit den diensten hatten wir schon einmal. du findest einen einstieg hier:
http://www.netzwelt.de/news/72399-windowstuning-teil-2-unnuetze-dienste.html
weitere interessante hinweise rund um das system findest du hier:
http://www.netzwelt.de/windows-optimierung/index.html
1. Ich bin so stolz. Ich habe einen Fehler bei euch entdeckt! *g*
Seite 2 (Harte Worte, doch nicht unbegründet: "Prinzipiell sind die Virendatenbanken immer >>>unakuell
Zitat:
Und ich muss auch noch überlegen, was an "unakuell" falsch ist, weil ich *natürlich* "unaktuell" gelesen hab :-P
Ist korrigiert ;-)
also ich sage mal ganz erlich wenn ich so ein scheiß lese
bekomme ich immer wieder so einen als!
Zitat:
bekomme ich immer wieder so einen als!
Soso, einen "als"... aber ja, den krieg' ich auch immer, wenn ich so einen Scheiß lesen muss ;-)
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