Das Fundament steht
Projekt Rundum-Lautlos-PC: Erste Bilder von der Baustelle
Benjamin Schnitzler
Aller Anfang ist schwer - im Falle des Rundum-Lautlos-PCs von netzwelt rund 30 Kilogramm. Jetzt gibt es die ersten Bilder zum großangelegten Projekt. Das Ziel: Der Aufbau eines nahezu lautlosen Gaming-PCs für höchste Ansprüche und empfindlichste Ohren. Noch erinnert alles an eine Baustelle, bei der lediglich das Fundament gelegt wurde: Die Hauptplatine ächzt förmlich unter der Last von sieben Wasserkühlern und zwei wassergekühlten Grafikkarten. Außerdem müssen die Leitungen erst noch verlegt werden.
Bereits im ausgebauten Zustand beeindruckt die lüfterlose Wasserkühlung durch schieres Gewicht und Größe. Kein Wunder, denn das hohe Aufkommen von Kupfer, Edelstahl, Leichtmetall und Plexiglas fordert nunmal seinen Tribut. Die dafür nötigen Radiatoren aus rot eloxiertem Aluminium überragen das große Gehäuse um einige Zentimeter und bilden einen aggressiven Kontrast zum edlen Schwarz. Der schnelle DVD-Brenner mit Platz sparendem Serial-ATA-Anschluss ist wie das Diskettenlaufwerk mit integriertem Kartenleser und die Frontblende der Soundkarte schon installiert. Abgesehen davon ist im Innenraum des Big Tower noch nicht viel los.
Projekt Rundum-Lautlos-PC: Erste Bilder von der Baustelle
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Schwergewicht hoch zwei
Die Komponenten des Rundum-Lautlos-PCs bringen nicht nur eine Menge Pfunde auf die Waage, sondern liegen auch ganz schön schwer auf der Tasche: Allein die Wasserkühlung mit den notwendigen Kühlern und den beiden Radiatoren erreicht einen Gesamtwert von mehr als 800 Euro. Und dabei wurden nicht einmal essentielle Bestandteile wie Anschlüsse, Schläuche, Verbinder und Wasserzusatz berücksichtigt. Hinzu kommt weiterhin die leistungsfähige Hardware, die gleich mit mehreren tausend Euro zu Buche schlägt.
Bevor es endlich ans Bohren, Schrauben und Verlegen geht, steht allerdings noch ein Duell aus: Es geht um die Wasserpumpe, die den ganzen Kreislauf in Schwung bringen soll. Die Wahl fiel auf die Aquastream 3.5 von Aqua Computer sowie die HPPS Plus von Innovatek. Beide basieren auf Produkten aus dem Hause Eheim, einem bekannten Hersteller von Aquaristik-Bedarf. Sie wurden in puncto Laufruhe und Stromversorgung speziell an die Bedürfnisse einer Wasserkühlung angepasst und werden direkt an das PC-Netzteil angeschlossen. Die Entscheidung fällt zugunsten der leiseren Pumpe.
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Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Für Anmerkungen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge zum Projekt Rundum-Lautlos-PC ist netzwelt natürlich nach wie vor offen. Bitte nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion unter diesem Artikel oder unser Forum.
Update: Erster Ausblick auf das fertige System
Fertig ist der Rundum-Lautlos-PC von netzwelt zwar noch nicht, doch die neuesten Bilder geben bereits einen Ausblick auf die imposante Optik des fertigen Systems. Nach einigem Bohren und Schrauben steht das Gehäuse nun auf Rollen und die riesigen Radiatoren wurden an den Seitenwänden befestigt. Nächste Woche schraubt netzwelt fleißig für Sie weiter. Dranbleiben lohnt sich.
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Ihr habt in euren Zauber-PC einen "PX-716SA"-Brenner von Plextor reingebaut. Ich denke, dass war ein Fehler, denn mit genau dem Brenner hab ich ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht:
Innerhalb eines Jahres sind bei mir zwei von den Dingern kaputt gegangen.
Das erste Mal hatte ich die IDE-Variante. Fazit: Nach 6 Monaten im Eimer.
Beim zweiten Mal dann die SATA-Variante. Fazit: Nach 5 Monaten im Eimer.
Diagnose bei beiden: Schreib-/Lesekopf hat sich dejustiert.
Mit anderen Worten: Viel Spaß mit dem Brenner! :schild:
PS: Momentan hängt bei mir wieder die IDE-Variante drin...
(... und läuft seit 3 Monaten perfekt. Das war bei den anderen beiden allerdings auch so.)
30 kg, au scheisse! das wäre ja nichts für mich. ich versuch das derzeit mit leisen lüftern, guter zirkulation und ggfs. mit (semi-)passiv-elementen. aber 800 € nur für die wasserkühlung ist mir viel zu teuer. und da die vor einiger zeit den pc von einem bekannten zerschossen hat, muss das auch nicht unbedingt sein.
Zitat:
Innerhalb eines Jahres sind bei mir zwei von den Dingern kaputt gegangen.
Das erste Mal hatte ich die IDE-Variante. Fazit: Nach 6 Monaten im Eimer.
Beim zweiten Mal dann die SATA-Variante. Fazit: Nach 5 Monaten im Eimer.
Diagnose bei beiden: Schreib-/Lesekopf hat sich dejustiert.
Mmmh, das hört sich ja gar nicht gut an. Ich warte aber erst mal ab, wie sich der so schlägt. Dann können wir es ja immer noch mit dem 760SA, einem S-ATA-Brenner von Samsung oder einem normalen IDE-Laufwerk probieren.
Zitat:
Wenn das Ding einmal komplett zusammengebaut ist, rechne ich inklusive Wasser mit ca. 40-45 Kilogramm. Das System allein zu einer LAN-Party zu schleppen kann man damit wohl knicken. Aber das erhöht ja auch die passive Sicherheit, falls es mal jemand klauen will. ;)
Es ist eben mehr eine Machbarkeitsstudie. Die wenigsten werden zwei Grafikkarten, zwei Festplatten und zwei Riesenradiatoren brauchen. Ich habe zu Hause eine passive WaKü für ca. 300 Euro und Prozessor, Grafikkarte und Festplatte drangehängt, das reicht mir völlig.
Zitat:
Andererseits hat Plextor aber auch einen sehr guten Support. Man bekommt innerhalb ca. einer Woche ein neues Gerät geliefert. Kostenlos, versteht sich.
Man muss lediglich ein Online-Formular ausfüllen und kann schon dort zwischen neuem Gerät oder Reparatur wählen. Auf diese Online-Anfrage garantiert Plextor eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. (Bei mir hat es gute 4 Stunden gedauert...)
Ab da geht alles dann sehr schnell. Nach einem weiteren Tag kam die Versandbestätigung. 3 Tage später war das neue Gerät da.
Geiles Teil!!!
*haben will*
wie macht ihr das mit den Radiatoren?
einen links und einen rechts ans Gehäuse ran?
sieht bestimmt echt nice aus..so ein schwarzes Gehäuse umrahmt von 2 gleich großen roten Radiatoren... müsste man mal sehen.
zum Problem mit dem Gewicht:ich hab bei mir nen Servertower unterm Schreibtisch zu stehen, der ist auch nicht grade leicht. aber der hat rollen drunter und dadurch gestaltet sich der transport wiederum recht einfach.
wär doch bei eurem gehäuse auch ne überlegung wert oder?
Außerdem könnte man oben drauf vorn und hinten nen formschönen (schwarz lackierten) edelstahlgriff anbauen... würde sich design technisch bestimmt machen lassen...
wegen den platten:sind da 2 spinpoints drin ?weil für eine wär das doch ganz schön dick..
ich hab sowas schon immer gesucht, also nen wasserkühler für meine hdds...
wenn super klappt hätt ich gern mal die firma von der der ist
naja macht weiter so
versuchts mal mit destiliertem Wasser.... einfach nen sauberen behäter und rein damit... funzt auf jedenfall, denn schon mal spaßeshalber getestet und is nicht so schwer....
Zitat:
einen links und einen rechts ans Gehäuse ran?
Zitat:
Außerdem könnte man oben drauf vorn und hinten nen formschönen (schwarz lackierten) edelstahlgriff anbauen... würde sich design technisch bestimmt machen lassen...
[img]http://www.caseking.de/shop/catalog/images/GELI_044_1k.jpg
Zitat:
Zitat:
*haben will*
Frag mich gerade ob das im Sommer wirklich ausreicht mit diesen Innovatek Röhren. Wäre in diesem Fall nicht 1 oder 2 Watercool - MO-RA 2 Pro die
bessere Wahl? Dort ist im Notfall schnell noch ein Lüfter montiert.
mfg
Zitat:
Ok, ohne Lüfter ist auch drinn, aber wie siehts mit dem Preis aus?
Habt ihr die billiger als normal bekommen?
Zitat:
Habt ihr die billiger als normal bekommen?
Insgesamt werden wir schätzungsweise auf einen Wert von etwa 5.000 Euro kommen, also alles andere als erschwinglich. Es geht auch günstiger, aber teurer als eine Luftkühlung ist es natürlich in jedem Fall.
Bei dem Projekt unterstützen uns die Hardware-Hersteller selbst, wofür wir auch sehr dankbar sind. Gekauft haben wir nur das Mainboard und zusätzliches Montagematerial. Wir wollen schließlich einen Referenz-Rechner bauen, sozusagen als Maß der Dinge, zumindest was die Kombination von Lautstärke und Leistung angeht.
also bei den Griffen hate ich eher an solche dinger gedacht...
formschön und doch recht einfach..
http://www.sro.at/bildupload/images/IMG_3594.JPG
die noch schwarz/rot lackiert und ab geht die LAN!
Zitat:
formschön und doch recht einfach..
http://www.sro.at/bildupload/images/IMG_3594.JPG
die noch schwarz/rot lackiert und ab geht die LAN!
Die sind allerdings nicht schlecht, obwohl die wahrscheinlich für Ikea-Regale gedacht sind. Die könnte man auch in dieser Farbe lassen, Silber passt auch gut zum Rechner.
Das Festmachen oben am Gehäuse bereitet mir keine großen Sorgen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Oberseite dafür geeignet ist, ein Gewicht von mindestens 40 kg zu halten. Da müsste man sich eine Platte zum Verstärken besorgen.
Zitat:
Oh neeeeiiiinn - dann geh ich lieber schnell nochmal gucken he, he. Zocken ist ja (noch) nicht drin...
Bin selbst ein zufriedener Benutzer einer Wasserkühlung(eigenbau*g*)!
Und muss sagen, eine ruhige Geräuschkulisse, ist einfach genial!
Nur merkt man danach (nach Grafik,CPU und Chipsatz) schnell welche komponenten als nächstes dran glauben müssen, HD und Netzteil.
Auf jeden Fall finde ich euer Projekt echt toll und wünsche viel Erfolg!
Bin gespannt auf nachfolgende Berichte :)!
in diesem Sinne gut *frickel*
Mit Bohrer, Schraubenzieher und Körpereinsatz haben wir dem Rechner jetzt Rollen und Radiatoren spendiert. Bilder gibt's im Artikel.
Sind die Radiatoren nicht total störend, wenn man dem Rechner mal an die Innereien will??
Oder lassen die sich so leicht abnehmen, wie die Seitenwände vom Gehäuse?
jupp das ist natürlich ein problem..
ne verstärkungsplatte dahintergeschraubt und schon sollte das problem gelöst sein oder nich?
der griff ist original von einem meiner redundanten netzteile, richtig stabil und deshalb auch bestimmt gut pc-kompatibel ;)
ps. wie ich bereits dacht, das ist ne heiße Kombi - so schwarz mit rotem rand..
was haltet ihr von nem airbrush? oder senkt das die wärmeabgabe zu beträchtlich?
tschö henny
Zitat:
Problematisch ist nur, dass die Radiatoren sauschwer sind. ;) Aber die kann man einfach mit den Gehäusewänden abnehmen. Auf der linken Seite über dem Mainboard werden wir außerdem zwei Schnellverschlüsse ins Gehäuse legen:
[img]http://www.aqua-computer-systeme.de/shopsystem/images/artikelbilder/63019.jpg[/center]
Damit wir die Wände überhaupt losbekommen, legen wir mit den Schläuchen längere Schlaufen. Dann könnte man die Seitenteile auch einfach auf den Boden legen, wenn man nur kurz mal etwas an der Hardware machen muss, Prozessor austauschen z.B.
Zitat:
So ein Airbrush wäre schon nett. Aber wenn dann nur auf dem Gehäuse, nicht auf den Radis. Bei denen könnte es nämlich wirklich sein, dass die Wärmeabgabe darunter leidet.
Wegen der Griffe werden wir uns mal im nächsten Baumarkt umschauen, da findet sich schon was.
kotz, aber wem´s gefällt ....
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