Design und Leistung im perfekten Einklang

Im Test: Acht-Megapixel-Kompakte Olympus Mju 810 trumpft auf

Nach der vielfach ausgezeichneten Kompaktkamera Olympus µ 800 scharrt nun bereits der Nachfolger mit den Hufen. Olympus möchte mit der Acht-Megapixel-Kamera µ 810 den erfolgreichen Weg der µ (Mju)-Serie fortsetzen. Der netzwelt-Test verrät, ob die Kamera der gehobenen Kategorie ihren hohen Ansprüchen gerecht wird.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1µ 810 - Kleinste Kamera ihrer Klasse
  2. 2µ 810 - Lieferumfang
  3. 3µ 810 - Funktionsanordnung
  4. 4µ 810 - Die Menüfunktionen
  5. 5µ 810 - Gestochen scharfe Bilder
  6. 6µ 810 - Extras
  7. 7µ 810 - Fazit

Mit Spitzennoten und Auszeichnungen als Testsieger bei angesehenen Foto- und Testmagazinen konnte die Olympus µ 800 glänzen. Kein Grund sich auf den Loorbeeren auszuruhen, dachten sich die Macher bei Olympus und schickten in relativ kurzem Abstand die µ 810 hinterher. An den technischen Daten hat sich im Vergleich zu dem Vorgänger nicht viel getan. Auch die µ 810 bietet einen 1/1,8-Zoll-CCD-Bildsensor mit 8,3 Millionen Pixeln (max. Auflösung 3.264 x 2.448 Pixel) und eine Dreifach-Zoomoptik.

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µ 810 - Kleinste Kamera ihrer Klasse

Anders beim Styling - Hier ist es den Designern gelungen die Kamera noch kompakter zu gestalten und sie damit zur kleinsten ihrer Klasse zu machen. Durch das Einsetzen eines versenkbaren Objektivs und der Neupositionierung des Verschlussmechanismus wurde ein nur 17 Millimeter kurzes Objektivsystem geschaffen. Das wetterfeste Gehäuse aus rostfreiem Edelstahl besitzt die Minimaße von 97 x 56,2 x 22,7 Millimetern. Somit ist die µ 810 ganze zehn Millimeter dünner als ihr Vorgänger. Allerdings wird sie zur rechten Seite hin um circa drei Millimeter dicker, was aber nicht als störend empfunden wird. Durch ihr etwas abgerundetes und stromlinienförmiges Design wirkt sie sowohl sportlich als auch elegant. Vor allem das Edelstahlgehäuse macht einen äußerst stabilen und robusten Eindruck.

µ 810 - Lieferumfang

Der Lieferumfang ist auch bei Olympus nicht mehr als ausreichend anzusehen. Neben den standardmäßigen Kabelverbindungen (USB/AV) und einem Aufladegerät finden sich ein Lithium-Ionen-Akku, eine Trageschlaufe sowie eine Software-CD und die Bedienungsanleitung im Karton wieder. Die Bedienungsanleitung ist in fünf Sprachen (Englisch, Deutsch, Französich, Spanisch und Russisch) abgedruckt. Die Anleitung beschränkt sich auf das Wesentliche und geht dabei Schritt für Schritt vor. Anders als bei vielen anderen Herstellern ist man hier der deutschen Sprache mächtig, sodass der Leser sich nicht mit Fantasiewörtern auseinandersetzen muss.

Auch in diesem Basispaket vermissen wir eine Speicherkarte. Zum Glück verfügt die Olympus µ 810 über 28,4 Megabyte internen Speicher für Bilddateien, sonst wäre erst einmal gar kein Knipsen möglich. Über einen xD-Picture Card-Kartenslot muss die Kamera mit Speicher erweitert werden. Nachteil - Bisher werden xD-Picture Cards ausschließlich von Fujifilm und Olympus angeboten. Auslesen lassen sich die Karten (16, 32, 64, 128, 256, 512 Megabyte und ein Gigabyte) über die Kamera, über ein Lesegerät und über CompactFlash- oder PC-Card-Adapter. Die Preise für Olympus xD-Picture Cards liegen zwischen 40 Euro (512 Megabyte) und 70 Euro (1 Gigabyte). Damit sind sie um einiges teurer als beispielsweise die gängigen SD-Speicherkarten.

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