ViiV: von hinten wie von vorne: ViiV
Was machen denn Viiv-PCs anders als normale Rechner?
"Viiv ist unsere ultimative Lösung für das Wohnzimmer. Diese setzt sich im Wesentlichen aus drei Teilen zusammen. Sie ist erstens eine Plattform für den Rechner. Zweitens werden verifizierte Online-Dienste hierfür Inhalte zur Verfügung stellen. Und drittens wird es verifizierte Geräte geben, die sich dann sehr einfach untereinander verbinden lassen. Unsere Idee: dem Kunden ein tolles Erlebnis geben."
Ein tolles Erlebnis geben. Klingt gut. Konkret wird dies folgendermaßen aussehen: Auf der CeBIT stellten bereits einige Hersteller ihre neue Zauberkisten mit dem quietschbunten Viiv-Logo vor. Mit "normalen Rechnern" haben diese nicht mehr viel gemeinsam. Eher mit einem DVD-Player oder einem Mac Mini. Schließlich will niemand in seinem Wohnzimmer eine lärmende, hässliche Kiste stehen haben.
Ein PC mit Intel-Viiv-Logo zeichnet Videos auf, spielt Musik und DVDs ab. Man kann mit ihm im Internet surfen. All das macht Spaß, gibt ein tolles Erlebnis, ja. Aber das können "normale" Rechner ja genauso. Was also macht ein Viiv-PC nun anders und besser? Wie muss überhaupt ein technisches Gerät aussehen, um im heiligen Wohnzimmer akzeptiert zu werden?
"Wir haben Ethnologen um die ganze Welt geschickt um festzustellen, nicht jede Wohnung sieht so aus wie die amerikanische. Was muss man also tun, um im jeden Wohnzimmer, überall auf der Welt akzeptiert zu werden?" wirft Henning Eid ein.
Drei Punkte sind für ihn und sein Viiv-Team von entscheidender Bedeutung. Der Mittelpunkt des Wohnzimmers muss leise sein, hochdrehende Lüfter wären also völlig fehl am Platz. Maus und Tastatur haben hier ebenso wenig zu suchen wie armdicke Handbücher. Ein Viiv-PC wird laut Intel daher kinderleicht und statt mit den klassischen Eingabegeräten mit einer Fernbedienung steuerbar sein.

Die Windows Media Center Edition wird das Gesicht aller Viiv-PCs. Keine schlechte Wahl, ist die Software doch gut vom Sofa aus steuerbar und übersichtlich strukturiert. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass andere Systeme auch in Zukunft undenkbar wären. "Die Media Center Edition bietet derzeit die breiteste Unterstützung. Prinzipiell sind wir aber auch offen für andere Systeme", erläutert Henning Eid.

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