Die Kraft der zwei Herzen: Apple Macbook Pro im Test
Qualitativ hochwertig
Ansonsten gibt es optisch wenige Veränderungen zum Alu-Powerbook. Dafür wirkt der Rechner, bis auf einige Kleinigkeiten, wesentlich hochwertiger als sein G4-Vorgänger. Das beginnt schon beim geschlossenen Display: Am Macbook Pro wackelt nichts, die Spaltmaße sind derart niedrig, dass Apple endlich wieder das Gefühl vermittelt, ein Premium-Hersteller zu sein. Ein Gefühl, das gerade Notebook-Käufer bei Apple in der Vergangenheit oft vermissten. Das Macbook Pro wirkt grundsolide, als wäre es aus einem Alu-Block geschnitzt.
Auch beim Öffnen des Deckels bleibt der erste Eindruck erhalten. Anders als bei manchem G4-Powerbook klappt der Deckel sauber auf, ohne Knacken oder schwergängige Passagen. Sanft, wie ein warmes Messer durch Butter gleitet, dabei jedoch fest genug, damit das Display nicht wackelt. Hier kann Apple saubere Arbeit attestiert werden. Auch bei aufgeklapptem Display sitzt alles an seinem Platz. Kein ungleicher Spalt, keine schief sitzende Taste stört das ästhetische Empfinden des Betrachters. Sogar das Trackpad ist extrem wertig, lässt sich sanft bedienen und seine Taste ist weich eingebettet und hat, anders als bisherige Powerbooks, einen überaus gut fühlbaren Druckpunkt.
Mpeg2
Deutlich erkennbar: Der größere Akku beim Macbook Pro und die fehlenden Lüftungsschlitze.
Auch in Sachen Anschlüssen hat sich nicht viel getan: Beim Macbook Pro ist die FW800-Schnittstelle weggefallen.
Auch auf der anderen Seite kein großer Unterschied: Der Modem-Stecker ist gewichen, dafür gibt es den neuen MagSafe-Stromanschluss.
Hatte das Powerbook den Akku noch links unten, sitzt er beim Macbook Pro zentral.
Erst wenn man beide Books aufeinander legt, erkennt man den Größenunterschied zwischen Macbook (unten) und Powerbook (oben)
Zugeklappt erkennt man bei Macbook (l.) die zusätzliche LED an der Vorderseite.
Allerdings gibt es einen kleinen Kritikpunkt: Die Schrauben des Testgerätes waren nicht wirklich perfekt ins Gerät gedreht. Ob das allerdings ein Ab-Werk-Problem des Macbooks ist oder ob sich bereits Kollegen an einer Gehäuse-Öffnung versucht haben, ist nachträglich nicht wirklich herauszufinden. Im Anbetracht der normalerweise von Apple an den Tag gelegten Qualität in Bezug auf Schrauben spricht allerdings einiges für die Gefoltertes-Testgerät-Theorie, zumal die krumm eingedrehten Schrauben auch nicht so recht zum ansonsten positiven Gesamteindruck des Gerätes passen wollen.
Fiese grüne Lampe
Apropos positiver Gesamteindruck: Die fies grellgrün leuchtende Diode auf der Umschalt-Taste ist alles andere als passend für ein Gerät der 2000-Euro-Klasse. Dieses Grün sieht nach billigster China-Elektronik aus. Bisher hat Apple hellgrüne Dioden verwendet, die sich wesentlich besser ins Gesamtdesign des Rechners eingepasst haben. Aber man kann ja nicht alles haben. Wenigstens ist die Front-Diode wie gehabt weiß und damit schick.
Der Bildschirm ist hell und gut ausgeleuchtet, auch hier gibt es keine Kritikpunkte. Allerdings ist er vergleichsweise Blickwinkel-abhängig, vor allem in der Horizontalen kommt es recht schnell zu leichten Farbverschiebungen, je nach Blickwinkel. Das ziemt sich nicht unbedingt für ein Profi-Gerät. Da ist der Bildschirm des iMac Core Duo zum Beispiel wesentlich besser. Um jedoch keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es gibt einige bessere Bildschirme im Notebook-Sektor, der Großteil ist jedoch schlechter. Gegenüber dem Bildschirm eines G4-Powerbook fällt zum Beispiel auf, dass das Macbook-TFT wesentlich heller und kontrastreicher ist. Schärfe und Farbe stimmten ja bereits bei den G4-Geräten, das Macbook schließt sich dieser Tradition an.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge
Das dort bei der Display-Verriegelung was im Text "Statuslampe" genannt wird, ist ein IR-Empfänger für die Fernbedienung. :D wo sonst soll denn das Signal der Fernbedienung empfangen werden??
Was Beteutet dass? kann man denn keine 8.5 Gigabeit brennen?
Zitat: Das Display ist wohl auch mehr als jedes andere was Notebookdisplays betrifft in Sachen Farben, Leuchtkraft etc. Gut? Ja. Aber nicht toll :)
Bei Apple klappt das Eh nicht mit den Externen USB Festplatten ohne Stromanschluss.. Das Display ist wohl auch mehr als jedes andere was Notebookdisplays betrifft in Sachen Farben, Leuchtkraft etc.
Zitat: hab schon des öfteren am powerbook meine kleine externe 2,5"-hdd nicht anschließen können, weil nicht genug saft ankam und die anschlüsse zu weit auseinander liegen. ...