Macbook Pro: Perfektion von Apple
Die Kraft der zwei Herzen: Apple Macbook Pro im Test
Apple, Alu, flach und schnell. Das sind die vier Worte, mit denen sich Apples Macbook Pro wohl am besten beschreiben lassen. Kenner dürften noch "Mac OS X" und "schick" ergänzen, doch die Einschätzung des Betriebssystems und der Optik sollte jedem selbst überlassen bleiben. In der netzwelt-Redaktion schlug nun endlich das Macbook Pro auf - und zwar in Spitzenkonfiguration mit Core Duo 2,0 und zwei Gigabyte Speicher. Zeit, der PC-Welt ordentlich einzuheizen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schon der Karton ist schick
- 2Besser verarbeitet als der Vorgänger
- 3Erkennungsmerkmal Akku-Platz
- 4Qualitativ hochwertig
- 5Fiese grüne Lampe
- 6Nichts für Schotten
- 7Benchmark-Werte
- 8Wiedergutmachung von Apple
- 9Das Problem mit den Universal Binaries
- 10Fazit: Turboschnell und Extrateuer
Schon der Karton ist schick
Schon der Karton des Macbook Pro kündigt eine neue Generation von Apple-Rechnern an: Im Vergleich zur Verpackung des Powerbook G4 ist der Karton um die Hälfte geschrumpft, der Betrachter muss auf der Stelle an den iPod nano denken. Geöffnet, erwartet den Anwender erst einmal eine kleine Enttäuschung, denn im Vergleich zu älteren Apple-Notebooks wirkt die Verpackung innen billig. Aber gut, die Verpackung ist es ja nicht, die die Qualität eines Rechners ausmacht. Nach lagenweise Styropor und Folie hat man sich dann endlich zum Macbook Pro vorgekämpft. Es liegt zusammen mit Netzteil, Installations-DVDs und Frontrow-Fernbedienung im Karton.
Mpeg2
Deutlich erkennbar: Der größere Akku beim Macbook Pro und die fehlenden Lüftungsschlitze.
Auch in Sachen Anschlüssen hat sich nicht viel getan: Beim Macbook Pro ist die FW800-Schnittstelle weggefallen.
Auch auf der anderen Seite kein großer Unterschied: Der Modem-Stecker ist gewichen, dafür gibt es den neuen MagSafe-Stromanschluss.
Hatte das Powerbook den Akku noch links unten, sitzt er beim Macbook Pro zentral.
Erst wenn man beide Books aufeinander legt, erkennt man den Größenunterschied zwischen Macbook (unten) und Powerbook (oben)
Zugeklappt erkennt man bei Macbook (l.) die zusätzliche LED an der Vorderseite.
Auf den ersten Blick sieht das Macbook Pro genauso aus wie die schon legendären Alu-Powerbooks von Apple. Gleiche Farbe, gleiches Aluminium-Gehäuse, das gleiche Apple-Logo auf dem Deckel, die zahlreichen Anschlüsse rechts und links. Genau wie auch beim G4-Powerbook leuchtet die Tastatur, wenn das Umgebungslicht ausgeschaltet ist, zudem regelt sich der Bildschirm selbst. Erst kleine und für den Laien kaum erkennbare Details unterscheiden das Macbook Pro von seinem Vorgänger.
Besser verarbeitet als der Vorgänger
Die wohl auffälligste Neuerung: Das Book hält nicht, was der Karton verspricht. Zwar ist das Macbook Pro flacher als sein Vorgänger, aber bei weitem nicht um die Hälfte. Nur wenige Millimeter trennen es in Sachen Bauhöhe vom Powerbook G4, trotzdem ist es faszinierend, dass Apple es erneut geschafft hat, die im Vergleich zu den meisten PC-Notebooks ohnehin schon flachen Geräte noch einmal ein wenig zurechtzustutzen. Auf den zweiten Blick fällt auch auf, dass das Gehäuse breiter geworden ist. Das hängt mit dem gewachsenen Bildschirm zusammen: Statt 15 Zoll darf sich der Anwender jetzt auf 15,4 Zoll Bildschirmdiagonale austoben. Am oberen Bildschirmrand sitzt die iSight-Webcam für den gepflegten Video-Chat, die mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln hochwertige Bilder liefert.
Weitere Erkennungsmerkmale sind die nicht vorhandenen Lüftungsschlitze rechts und links am Gehäuse, der fehlende Firewire 800-Anschluss und der Strom-Anschluss nach dem neuen MagSafe-Prinzip von Apple: Statt eines Steckers gibt es einen magnetischen Bus, über den der Rechner geladen wird. Der Vorteil: Wenn die Katze oder Oma übers Kabel stolpern, fällt der MagSafe-Stecker einfach ab, während normale Netzteil-Stecker das Notebook in den Tod reißen können. Fortschritt à la Apple, es sind die kleinen Details, die Freude machen. Neu beim Macbook ist auch die zweite Status-Lampe an der Vorderseite und die eingebaute iSight-Webcam oberhalb des Displays.
Erkennungsmerkmal Akku-Platz
Ebenfalls ein gutes Kriterium, um das Macbook von seinem Vorgänger zu unterscheiden, ist der Express-Card-Steckplatz, der den PCMCIA-Slot ersetzt. Der Bus ist kleiner, eventuell vom Vorgänger vorhandene PCMCIA-Karten müssen also eingemottet werden. Die sicherste Methode, ein Macbook Pro zu identifizieren, ist jedoch die Unterseite. Während das Powerbook seinen recht dicken und schmalen Akku unter der linken Handablage verbirgt, sitzt der Akku des Macbook Pro mittig im Gerät. Ein lustiges Detail: Aufgrund der flachen Bauweise des Books lässt sich bei herausgenommenem Akku das Trackpad von unten begutachten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge
Das dort bei der Display-Verriegelung was im Text "Statuslampe" genannt wird, ist ein IR-Empfänger für die Fernbedienung. :D wo sonst soll denn das Signal der Fernbedienung empfangen werden??
Was Beteutet dass? kann man denn keine 8.5 Gigabeit brennen?
Zitat: Das Display ist wohl auch mehr als jedes andere was Notebookdisplays betrifft in Sachen Farben, Leuchtkraft etc. Gut? Ja. Aber nicht toll :)
Bei Apple klappt das Eh nicht mit den Externen USB Festplatten ohne Stromanschluss.. Das Display ist wohl auch mehr als jedes andere was Notebookdisplays betrifft in Sachen Farben, Leuchtkraft etc.
Zitat: hab schon des öfteren am powerbook meine kleine externe 2,5"-hdd nicht anschließen können, weil nicht genug saft ankam und die anschlüsse zu weit auseinander liegen. ...