Macbook Pro: Perfektion von Apple
Die Kraft der zwei Herzen: Apple Macbook Pro im Test
Christian Rentrop
Apple, Alu, flach und schnell. Das sind die vier Worte, mit denen sich Apples Macbook Pro wohl am besten beschreiben lassen. Kenner dürften noch "Mac OS X" und "schick" ergänzen, doch die Einschätzung des Betriebssystems und der Optik sollte jedem selbst überlassen bleiben. In der netzwelt-Redaktion schlug nun endlich das Macbook Pro auf - und zwar in Spitzenkonfiguration mit Core Duo 2,0 und zwei Gigabyte Speicher. Zeit, der PC-Welt ordentlich einzuheizen.
Schon der Karton ist schick
Schon der Karton des Macbook Pro kündigt eine neue Generation von Apple-Rechnern an: Im Vergleich zur Verpackung des Powerbook G4 ist der Karton um die Hälfte geschrumpft, der Betrachter muss auf der Stelle an den iPod nano denken. Geöffnet, erwartet den Anwender erst einmal eine kleine Enttäuschung, denn im Vergleich zu älteren Apple-Notebooks wirkt die Verpackung innen billig. Aber gut, die Verpackung ist es ja nicht, die die Qualität eines Rechners ausmacht. Nach lagenweise Styropor und Folie hat man sich dann endlich zum Macbook Pro vorgekämpft. Es liegt zusammen mit Netzteil, Installations-DVDs und Frontrow-Fernbedienung im Karton.
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Macbook ProAuf den ersten Blick sieht das Macbook Pro genauso aus wie die schon legendären Alu-Powerbooks von Apple. Gleiche Farbe, gleiches Aluminium-Gehäuse, das gleiche Apple-Logo auf dem Deckel, die zahlreichen Anschlüsse rechts und links. Genau wie auch beim G4-Powerbook leuchtet die Tastatur, wenn das Umgebungslicht ausgeschaltet ist, zudem regelt sich der Bildschirm selbst. Erst kleine und für den Laien kaum erkennbare Details unterscheiden das Macbook Pro von seinem Vorgänger.
Besser verarbeitet als der Vorgänger
Die wohl auffälligste Neuerung: Das Book hält nicht, was der Karton verspricht. Zwar ist das Macbook Pro flacher als sein Vorgänger, aber bei weitem nicht um die Hälfte. Nur wenige Millimeter trennen es in Sachen Bauhöhe vom Powerbook G4, trotzdem ist es faszinierend, dass Apple es erneut geschafft hat, die im Vergleich zu den meisten PC-Notebooks ohnehin schon flachen Geräte noch einmal ein wenig zurechtzustutzen. Auf den zweiten Blick fällt auch auf, dass das Gehäuse breiter geworden ist. Das hängt mit dem gewachsenen Bildschirm zusammen: Statt 15 Zoll darf sich der Anwender jetzt auf 15,4 Zoll Bildschirmdiagonale austoben. Am oberen Bildschirmrand sitzt die iSight-Webcam für den gepflegten Video-Chat, die mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln hochwertige Bilder liefert.
Weitere Erkennungsmerkmale sind die nicht vorhandenen Lüftungsschlitze rechts und links am Gehäuse, der fehlende Firewire 800-Anschluss und der Strom-Anschluss nach dem neuen MagSafe-Prinzip von Apple: Statt eines Steckers gibt es einen magnetischen Bus, über den der Rechner geladen wird. Der Vorteil: Wenn die Katze oder Oma übers Kabel stolpern, fällt der MagSafe-Stecker einfach ab, während normale Netzteil-Stecker das Notebook in den Tod reißen können. Fortschritt à la Apple, es sind die kleinen Details, die Freude machen. Neu beim Macbook ist auch die zweite Status-Lampe an der Vorderseite und die eingebaute iSight-Webcam oberhalb des Displays.
Erkennungsmerkmal Akku-Platz
Ebenfalls ein gutes Kriterium, um das Macbook von seinem Vorgänger zu unterscheiden, ist der Express-Card-Steckplatz, der den PCMCIA-Slot ersetzt. Der Bus ist kleiner, eventuell vom Vorgänger vorhandene PCMCIA-Karten müssen also eingemottet werden. Die sicherste Methode, ein Macbook Pro zu identifizieren, ist jedoch die Unterseite. Während das Powerbook seinen recht dicken und schmalen Akku unter der linken Handablage verbirgt, sitzt der Akku des Macbook Pro mittig im Gerät. Ein lustiges Detail: Aufgrund der flachen Bauweise des Books lässt sich bei herausgenommenem Akku das Trackpad von unten begutachten.
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Zitat:
Für die eingesparte "Haaresbreite" gibt es eben leider auch nur eine normales Superdrive und keinen zumindest optionalen dual-layer DVD Brenner wie im "alten" G4 Powerbook :(
für so ein high-end Gerät fast schon eine Schande......
für 2600 ocken fällt mir zu erst auf, dass die leistung des tft nicht unbedingt state-of-the-art ist. 1440x900 punkte ist doch eher im midrange-bereich anzusiedeln. regulär haben die notebooks aber 2000 € eher 1680x1050. das wäre IMO auch ein kritikpunkt. und dass die USB-steckplätze so weit auseinander liegen (einer links, einer rechts). wenn man z.b. ein externes usb-gerät anschließt, welches nicht genug saft aus einem anschluss bekommt, weil die doch nicht so standardkonform sind, wie sie immer tun, dann schließt man einfach einen zweiten usb-anschluss an. da die kabel meistens aber nur ~15-20 cm lang sind, kann man das beim apple nicht machen. hab schon des öfteren am powerbook meine kleine externe 2,5"-hdd nicht anschließen können, weil nicht genug saft ankam und die anschlüsse zu weit auseinander liegen.
Die Display Auflösung hat nix mit "mid-range" zu tun, sondern schlichtweg mit Ergonomie. Ok. Damit kann man auf einem Werbeflyer kaum brillieren. Hohe DPI auf kleiner Matscheibe bedeutet eine hohe PPI. Konsequenz: Kannst Dir ne Lupe nehmen und nach gewisser Zeit Deine Augen vollendst wegschmeissen. Von daher ist eine WXGA/16:10 Auflösung deutlich besser auf einem 15,4" Display (110 ppi) zu gebrauchen, als eine WSXGA+ (128 ppi) Auflösung ...
Bez. Betrieb einer ext. 2,5" Platte ... Man nehme FW ;)
Zitat:
Das ist ein bekanntes Problem bei Notebooks, das die USB-Stecker nicht genug Saft liefern. iPods werden auch nicht richtig per USB geladen, deshalb besser immer Firewire nutzen, wenn möglich!
Bei Apple klappt das Eh nicht mit den Externen USB Festplatten ohne Stromanschluss..
Das Display ist wohl auch mehr als jedes andere was Notebookdisplays betrifft in Sachen Farben, Leuchtkraft etc.
Zitat:
Gut? Ja. Aber nicht toll :)
Was Beteutet dass? kann man denn keine 8.5 Gigabeit brennen?
Das dort bei der Display-Verriegelung was im Text "Statuslampe" genannt wird, ist ein IR-Empfänger für die Fernbedienung. :D wo sonst soll denn das Signal der Fernbedienung empfangen werden??
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