Unkomplizierte und günstige Möglichkeit für viereckige Augen
Laptop her, Stecker rein, Fernseher an: Yakumo QuickStick DVB-T im Test
Michael Knott
Nach erfolgreichem Sendersuchlauf stehen im Bonner DVB-T-Empfangsgebiet 23 TV-Stationen auf der Liste. Praktisch - das mitgeliefterte Programm "DVB-Tplayer" sortiert die Kanäle automatisch in eine Favoriten-Liste und verpasst den einzelnen Sendern direkt die richtigen Namen.
Jetzt bietet das Yakumo-Set alles, was digitales Fernsehen am PC oder Notebook so angenehm macht. Die Freundin stürmt ins Zimmer und will ein Statement zu ihrem neuen Kleid während Arni im TV Köpfe rollen lässt? Ein Tastendruck und das Bild friert ein (Timeshift), das fortlaufende Programm wird auf der Festplatte abgelegt.
EPG, Timeshift und Videotext inklusive
Natürlich sind auch programmierte Aufnahmen möglich. EPG, eine Art elektronische Programmzeitschrift, listet dazu die aktuellen und kommenden Sendungen auf. Ein Doppelklick auf die Sendung genügt und die Software startet die Aufname zum festgelegten Zeitpunkt. Auf der Platte landen diese im MPEG2-Format. Auch der traditionelle Videotext stellt für den QuickStick kein Problem dar.
Die Empfangs-Qualität im Testgebiet ist wirklich gut. Für den Senderwechsel benötigt das Set etwas mehr als eine Sekunde - das können "ausgewachsene" Receiver auch nicht besser. Lediglich die mitgelieferte Fernbedienung ist auf Grund ihrer mäßigen Signalstärke kritikwürdig.
Viele Notebooks haben ausschließlich auf der Rückseite USB-Anschlüsse. Platziert man dort den DVB-T-Stick, reicht die Sendeleistung des Signalgebers leider nicht aus. Entweder man nutzt das USB-Verlängerungskabel oder umständliche Verrenkungen sind die Folge.
Fazit
Im Prinzip ist dies aber der einzige echte Kritikpunkt, sieht man von der billigen Verarbeitung einmal ab. Für knapp über 50 Euro ist der Yakumo QuickStick DVB-T auf jeden Fall eine sinnvolle Investition, nicht nur für tragbare Computer.
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