Unkomplizierte und günstige Möglichkeit für viereckige Augen
Laptop her, Stecker rein, Fernseher an: Yakumo QuickStick DVB-T im Test
Nur knapp 50 Euro machen aus einem Notebook einen tragbaren Fernseher. Im Karton des Yakumo QuickStick liegt alles, was man dafür benötigt, inklusive einer flachen Fernbedienung. Klingt nach Billig-Lösung. Netzwelt macht den Test mit einem Entertainment-Notebook der gehobenen Klasse - dem Asus A6Ja.
Inhaltsverzeichnis
- 1TV im Stecksystem
- 2EPG, Timeshift und Videotext inklusive
- 3Fazit
In der kleinen Box liegen neben dem grauen DVB-T-Stick noch eine Software-CD, eine Kurzanleitung sowie Infrarot-Fernbedienung, Stab-Antenne und ein USB-Verlängerungskabel. Falls es an der USB-Schnittstelle am Rechner oder Notebook eng wird, kann der QuickStick auch bequem per Kabelverbindung angestöpselt werden. Im Normalfall wird er aber direkt, wie ein Speicherstick, an den USB-Port geklemmt.
TV im Stecksystem
Vor allem die geringen Abmaße von gerade einmal 80 × 12 × 14 Millimetern gefallen. Ohne Antenne nimmt der Yakumo-Receiver gerade einmal soviel Platz wie ein Feuerzeug ein. Allein die Verarbeitungsqualität lässt derbe zu wünschen übrig. Der USB-Port hat zu viel Spiel im Gehäuse und lässt sich bereits mit sehr sanftem Druck verbiegen. Steckt er im Notebook, ist höchste Vorsicht geboten.
Die Antenne lässt sich auf Grund eines zwei Meter langen Kabels gut platzieren. Der Tellerfuß ist zudem magnetisch, was eine einfache Positionierung vereinfacht. Strom saugt der QuickStick direkt aus dem USB-Port, daher benötigt er keine externe Stromversorgung oder gar Batterien.
Bevor man sich die Augen viereckig sehen kann, muss erst noch die Software installiert werden. Zum Glück kein großer Akt. CD ins Laufwerk, warten, ein paar Klicks an selbsterklärenden Stellen - Technik einfach für jedermann. Die zu aktivierenden Kästchen beschränken sich auf Regions-Wahl und Lizenvereinbarungen; grundlegende Einstellungen sind für Deutschland bereits vorgegeben.
Das komplette Setup nimmt etwa zwei Zigarettenlängen in Anspruch. Für Nichtraucher - das ist in etwa die benötigte Zeit um ein Pfefferminzbonbon mittlerer Größe rund zu lutschen. QuickStick rein, Antenne ran, Füße hoch. Es kann losgehen.

Mac-Nutzer haben es nicht immer einfach. Einige Hersteller von Hard- und Software behandeln die Computer mit dem Apfel immer noch etwas stiefmütterlich. Aber es kann auch anders herum sein und dann lohnt sich ein Blick über den Zaun: Im Bereich des Fernsehens am Rechner gibt es exklusiv für den Mac ein Programm, das besser arbeitet als alle anderen.




