Der Flash-Player, der gar keiner ist
Cowons neuster Coup: iAudio 6 im Vorab-Test
MP3-Hardware
Der Text-Betrachter überraschte im Test mit einer fehlerfreien Darstellung von deutschen TXT-Dateien. Auch Umlaute wie "ä" und "ü" waren kein Problem. Mit Hilfe der Steuerungs-Wippe lässt es sich in Windeseile auch durch längere Werke blättern. Per Tastendruck können auch einzelne Seiten direkt angesteuert werden.
Mitgeschnitten: Radio und Mikrofon
Das integrierte Radio lieferte im Test gute Ergebnisse. Die 21 besten Sender der Region lassen sich für eine schnellere Anwahl abspeichern. Auf Wunsch schneidet der Player interessante Passagen im WMA-Format mit.
Auch das Mikrofon konnte im Test mit sauberen, rauscharmen Aufzeichnungen gefallen. Lediglich leise Festplatten-Geräusche schleichen sich ab und an in die Aufnahmen. Dafür zeichnet die kleine Öffnung zuverlässig auch Stimmen von weiter entfernten Personen auf. Die maximale Aufnahme-Rate liegt bei 128 Kbit/s. Gleiches gilt für Signale, die über den Line-In-Eingang aufgenommen werden.
Hut ab: Unser Fazit
Cowon stellt mit dem iAudio 6 einen Festplatten-Player auf die Beine, der genauso gut ein Flash-Player hätte sein können. Vor- oder Nachteile der winzigen Festplatte gegenüber dem unempfindlicheren Flash-Speicher sind in der Praxis nicht festzustellen. Auch Jogging-Läufe sind mit dem iAudio kein Problem. Lediglich die USB-Host-Schnittstelle sucht man bei Flash-Playern bislang noch vergeblich.
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