HSDPA: Das schnellere UMTS

Kürzere Wartezeiten durch DSL-Geschwindigkeit

Mit HSDPA-Angeboten für Mobiltelefone will sich O2 aber noch Zeit lassen. "Einen konkreten Starttermin gibt es nicht. Wir wollen warten, bis es genug HSDPA-fähige Handys auf dem Markt gibt", erklärt O2-Germany Pressesprecherin Nadine Kleinert.

Weniger zögerlich geht Konkurrent T-Mobile mit der Markteinführung von HSDPA um. Mit der CeBIT ist auch in verschiedenen Städten die schnellere UMTS-Version verfügbar. Schon seit vergangenem Herbst haben Kunden die Möglichkeit in ausgewählten Städten die neuen HSDPA-Datenkarte namens "Mobile DSL Card 1800" zu testen.

Werbung

"Bei Kunden mit HSDPA-fähigem Handy stellt sich das Netz von UMTS automatisch um", erklärt Husam Azrak, Pressesprecher von T-Mobile. Das geschieht, sobald der Nutzer ein Gebiet mit HSDPA-Netz betritt. Für den Kunden, so Azrak, sei das nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Ob HSDPA die Festnetz-Variante DSL wohl ablösen kann? "Es soll nicht mit DSL konkurrieren, schließlich sind die Nutzungsgewohnheiten unterwegs auch ganz anders als zu Hause", sagt Azrak. Der neue Standard sei eher als Ergänzung zu sehen. "Der schnellere Zugang verkürzt die Wartezeiten und erhöht einfach den Spaßfaktor beim mobilen Surfen", schildert Azrak die Vorteile der neuen Technik.

Forum

Eigenen Kommentar schreiben