Intel-Mac in Windows-Hand

Intel-Mac-Hacking: 14.000 Dollar für eine Windows-XP-Installation

Der Hacking-Wettbewerb für Intel-Macs kann nach nur zwei Monaten Laufzeit einen Erfolg verbuchen: Windows XP läuft auf Intel-Macs, und zwar ohne den Umweg über einen Emulator oder andere komplizierte Tricks. Der erfolgreiche Hacker wurde mit dem Preisgeld von inzwischen 13.854 US-Dollar entlohnt.

Windows XP auf einem iMac
Quelle: Flickr.com

Verantwortlich für den erfolgreichen Hack ist ein Hacker mit dem Decknamen "narf2006", der als Beweis seines Erfolges Fotos eines iMac Dual Core veröffentlichte, auf dem das Redmonder Betriebssystem seinen Dienst verrichtete. Allerdings ist die Qualität der Bilder mehr als kritikwürdig, weshalb sich erste Reaktionen in Foren und Kommentaren gegen den Erfolg wendeten: Es hätte sich genausogut um eine Vollbild-Ansicht einer auf Windows XP aufgenommenen Slideshow oder einen Emulator in Vollbild handeln können.

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Und es läuft doch!

Doch offensichtlich war diese Kritik übereilt: Bereits am Tag nach der Veröffentlichung der Bilder wurden Tester ausgerufen, jeweils drei für iMac, mac mini und Macbook Pro, die sich allesamt mit dem Hack befassen und ihn auf Funktionalität testen sollten. Dieser Test ist nun abgeschlossen, der Hack läuft und das Preisgeld wird ausgezahlt. Wie genau narf es allerdings fertiggebracht hat, Windows XP auf dem Mac zum Leben zu erwecken, ist jedoch vorerst fraglich. Es wird vermutet, dass er sein Wissen an Shareware-Entwickler weitergeben möchte, um damit Geld zu verdienen.

Glaubt man den Quellen, läuft Windows XP ohne Modifikationen auf dem Intel-Mac. Das ist insofern wichtig, weil anders als beim OSx86-Projekt keine Software-Lizenzen umgangen werden müssen und der Betrieb von Windows auf einem Intel-Mac - anders als der Betrieb eines Mac OS X auf einem normalen PC - damit völlig legal ist. Der Hacker narf scheint seine Lösung auch deshalb nicht publik gemacht zu haben, um zu verhindern, dass ihm andere zuvor kommen.

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