Eine Frage der Kerne
Asus A6Vm und A6Ja im Notebook-Test: Single gegen Dual Core
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Spiele und Videos
Bei modernen Displays spielt die Geschwindigkeit im Grunde nur noch bei Spielen eine Rolle, da sie für Videos in der Regel schnell genug sind. So verhält es sich auch in diesem Fall, wo bei der Bewegtbild-Wiedergabe überhaupt keine Schlieren erkennbar sind. Darüber hinaus besticht das Display bei hochauflösenden Video-DVDs und komprimierten Videos durch eine sehr ansehnliche Darstellung. Bloß leider werden Bildfehler, so genannte Artefakte, bei letzteren kaum gefiltert. Für Spielspaß ist trotz der leichten "Nachzieheffekte" und verstärkten Treppchen-Bildung gesorgt, die bei genauerem Hinsehen zum Vorschein kommen.
Mehr als ein leichtes Säuseln gibt der Prozessorlüfter der beiden Asus-Notebooks im Normalbetrieb nicht von sich. Wirklich unangenehm wird die Geräuschkulisse nie, es sei denn, man spielt. Dann dreht die Lüftung voll auf und pustet neben der Hardware auch die Gehörgänge des Zockers richtig durch. Da das A6Ja über die schnellere und auch heißere Grafikkarte verfügt, geht es sogar noch etwas lauter zu Werke.
Um die Akkulaufzeit zu ermitteln, versetzen wir bei beide Notebooks in den Stromsparmodus "Battery Saving", den die Asus-eigene Software Power4 Gear+ bereitstellt. Dabei erhöhen wir jedoch die Helligkeit auf noch angenehme 60 Prozent und trimmen auch die Grafik auf maximale Genügsamkeit. Anschließend ziehen wir den Stecker, spielen eine Audio-CD ab und simulieren das Tippen eines längeren Textes. Zuerst geht dem Dual-Core-Notebook A6Ja nach zwei Stunden und 16 Minuten der Saft aus, das Single-Core-Modell A6Vm hält exakt eine halbe Stunde länger durch.
Asus A6Ja und A6Vm im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Für das A6Ja spricht dank Intels Core Duo-Prozessor die sehr hohe Systemleistung, die es prädestiniert für anspruchsvolle Aufgaben wie die Video- und Bildbearbeitung. Daneben bieten es sogar noch genügend Reserven, um aktuelle Spiele ruckelfrei wiederzugeben. Auch der digitale Anschluss für Flachbildschirme gefällt. Dafür punktet das A6Vm mit seinem günstigen Preis und einer für alltägliche Arbeiten mehr als ausreichenden Performance. Allerdings ist es mit 3D-Spielen neueren Datums schnell überfordert.
Die vielen Gemeinsamkeiten beschränken sich jedoch leider nicht nur auf die positiven Eigenschaften. So arbeiten beide Notebooks bei Spielen entschieden zu laut und sammeln mit ihren spiegelnden Displays Minuspunkte. Zu den Vorteilen der beiden gehören dafür die gute Ausstattung, der leise Normalbetrieb sowie die hervorragenden Eingabegeräte. Ob es nun unbedingt ein Dual Core-Notebook sein muss? Nein, finden wir. Wer einfach nur einen tragbaren PC zum Schreiben, Internetsurfen und zur gelegentlichen Bildbearbeitung sucht, ist mit dem A6Vm schon bestens bedient. Wer seinem Notebook hingegen mehr abverlangen will, für den ist das A6Ja die bessere Wahl.
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