Eine Frage der Kerne

Asus A6Vm und A6Ja im Notebook-Test: Single gegen Dual Core

Ein oder zwei Kerne, das ist hier die Frage. Allgemeine Verunsicherung macht sich unter potenziellen Notebook-Käufern breit - die wenigsten wissen, was ein Dual-Core-Prozessor eigentlich ist und ob sie ihn überhaupt brauchen. Als kleine Entscheidungshilfe testet netzwelt zwei preiswerte Exemplare von Asus, das A6Vm und A6Ja. Rein äußerlich gibt es kaum Unterschiede, aber unter der Haube sieht das schon völlig anders aus.

?
?

Asus A6Ja und A6Vm im Test - Asus A6Ja und A6Vm im Test
Asus A6Ja und A6Vm im Test
Anzeige

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Außen ähnlich, innen anders
  2. 2Doppelt gut verarbeitet
  3. 3Schminkspiegel-Display
  4. 4DJ und Digitalkamera: Hören und gesehen werden
  5. 5Lautstärke und Laufzeit
  6. 6Fazit

Bereits ab circa 1.000 Euro geht das Asus A6Vm über den Ladentisch. Dafür bekommt der Käufer eine ansehnliche Ausstattung, bestehend aus einem Pentium M mit 1,73 Gigahertz, einem halben Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 60 Gigabyte Festplattenspeicher. An die etwas anspruchsvollere Kundschaft richtet sich hingegen das gut 400 Euro teurere Asus A6Ja, das einen Intel Core Duo mit 1,66 Gigahertz, ein volles Gigabyte Arbeitsspeicher und 20 Gigabyte mehr Plattenplatz mitbringt.

Inhalt

Außen ähnlich, innen anders

Doppelt gut verarbeitet

Schminkspiegel-Display

DJ und Digitalkamera: Hören und gesehen werden

Spiele- und Systemleistung

Spiele- und Video-Wiedergabe

Lautstärke und Laufzeit

Fazit

Werbung

Technische Daten

Außen ähnlich, innen anders

Auf den ersten Blick sind unsere beiden Testkandidaten kaum auseinander zu halten. Beide besitzen ein mittelgroßes 15,4-Zoll-Display mit derselben Auflösung, eine anthrazitfarbene Hülle mit schwarzen Rändern und schicke Bedienelemente aus Aluminium. Außerdem teilen sie sich noch drei Besonderheiten: eine kleine Digitalkamera mit 1,3 Megapixeln und integriertem Mikrofon, einen praktischen 4-in-1-Kartenleser für gängige Speicherkarten sowie die unterhaltsame Jukebox-Funktion Audio DJ.

Zweifellos das spieletauglichere Notebook von beiden ist das A6Ja, das über Atis Grafikchip Mobility Radeon X1600 verfügt, der sich bereits beim angetesteten Asus A7Jc bewähren konnte. Was Asus hingegen dem A6Vm in puncto Spieleleistung zuspricht, ist schlicht und ergreifend falsch:

"Das perfekte Notebook für alle Gamer" heißt es in der Produktbeschreibung in Bezug auf Nvidias GeForce Go 7300. Denn selbst die schnellere Variante GeForce Go 7400 geriet beim Test des Sony Vaio FE schnell an ihre Grenzen. Perfekt für ältere und weniger anspruchsvolle Spiele mag vielleicht noch zutreffen, aber ein richtiges Gamer-Notebook ist das A6Vm deshalb noch lange nicht.

Doppelt gut verarbeitet

Aufgrund des nahezu identischen Aufbaus verzichten wir auf eine strikte Trennung der beiden Testkandidaten. Ihr Design ist vielleicht nicht gerade aufregend, aber dennoch stimmig und nicht zu langweilig. Dabei sorgt die kantige Optik für einen guten Schuss Moderne. Das Display wird durch zwei Scharniere gehalten und sitzt im geschlossenen Zustand bombenfest, während es nur ein schmaler Spalt von der Innenseite trennt. Trotzdem lässt sich der Bildschirm problemlos aufklappen, ohne dass das Notebook kippelt oder vorne abhebt.

Asus A6Ja und A6Vm im Test


Links zum Thema



Forum