Bis zu vier Stunden geringere Laufzeit
MP3-Hardware: Kopierschutz als Batterien-Killer
Wenn dem portablen MP3-Player ständig der Saft ausgeht, dann kann dies auch an gekauften Downloads liegen. CNet News hat jetzt im Rahmen eines Tests festgestellt, dass Dateien mit Digital Rights Management (DRM) für deutlich kürzere Batterielaufzeiten sorgen.
Wer Musik bei Napster, Musicload oder iTunes kauft, darf sich auf teilweise deutliche Batterieeinbußen gefasst machen. Am schlimmsten sind diese Verluste lauf CNet im Falle von Downloads im kopiergeschützten Windows Media-Format. So spielte ein Creative Vision M-Player im Test des Onlinemagazins ganze 16 Stunden lang ungeschützte MP3s ab. Füttert man ihn jedoch mit DRM-geschützten Songs, reduziert sich die Batterielaufzeit auf zwölf Stunden - ein Verlust von ganzen 25 Prozent.
Im Falle des Archos Gmini 402 sorgte der Windows Media-Kopierschutz für einen Laufzeit-Verlust von 18 Prozent. Nicht ganz so schlimm sieht die Bilanz im Falle des iPods und des von Apple verwendeten Fairplay-DRM-Systems aus. CNet ermittelte dafür lediglich eine geringere Laufzeit von acht Prozent im Vergleich zu nicht geschützter Musik. Für die Tester steht dennoch fest: "Längeres Batterieleben ist ein weiterer Grund dafür, warum wir unsere Musik ins MP3-Format umwandeln sollten."

Der Open Source-Musikplayer Songbird soll ab Version 0.2.5 auch kopiergeschützte Songs aus Apples iTunes-Store und von Anbietern mit Microsofts Windows Media-DRM abspielen. Songbirds Programmierer setzten dazu auf einen Trick, um keinen Ärger mit Apple und Microsoft zu bekommen.





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insgesamt 1 Beitragliegt das nun am DRM oder an der komplexität der besseren codecs? soweit ich weiß, benötigt ogg auch mehr systemleistung (=mehr energie) als mp3. und da wma und aac weiterentwicklungen von mp3 sind (wie auch ogg),...