Von enttarnten CIA-Agenten, dem Besuch des Mars und gesammelten Daten
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CIA-Agenten enttarnt
Eine große Chicagoer Zeitung hat 2600 CIA-Agenten enttarnt und das mit öffentlich zugänglichen Medien. Auf Bitten des amerikanischen Geheimdienstes behielt die Zeitung die Namen der verdeckt ermittelnden Agenten für sich. Auch etwa 20 Telefonnummern von Agenten konnten die Journalisten aufdecken. Nach deren Angaben benutzten sie für die Recherche fast ausschließlich Google in der Kombination mit Lexis-Nexis, dem größten Datenbankbetreiber der Welt.
Der Trick der Redakteure lag darin, Unregelmäßigkeiten und Brüche im Lebenslauf der Agenten zu finden. Doch nicht nur Agenten selbst wurden enttarnt, auch geheime Stützpunkte der CIA wurden aufgedeckt. Camp Peary ist solch ein Stützpunkt, über Jahrzehnte wurde er zur Ausbildung von Agenten genutzt. Jetzt gehört die "Farm", wie sie von Agenten genannt wurde, in der Nähe von Williamsburg offiziell zu den CIA-Gebäuden.
Google lädt Journalisten ein
Viele Mythen ranken sich um die Google-Zentrale im sonnigen Mountain View, Kalifornien. Dorthin hat Google eine kleine Runde von Journalisten eingeladen um ihnen einen Einblick in das Unternehmen zu geben. Zu diesem Anlass konnten sich die Besucher auch von der außergewöhlichen Netzwerkarchitektur des Unternehmens überzeugen. Google verzichtet auf teure Großrechner und verbindet lieber eine große Anzahl günstiger 1000 Dollar-Server in einem großen Cluster. "Diese Server sind billig und einfach zusammenzufügen. Das Problem ist, sie gehen kaputt", so Urs Hoelzle, der Google-Vize.
Die Ausfälle einzelner Rechner in einem so großen Netzwerk sind unvermeidbar. Doch Google hat eine eigene Routine entwickelt diese Ausfälle zu kompensieren. Mit diesem Netzwerk kann Google problemlos die zehn Milliarden gelisteten Webseiten verarbeiten und dabei eine größere Redundanz als mit kostspieligen High-End-Servern abliefern.
Google gegen die USA
Autofahren mit 16 ist kein Problem in den USA, aber pornografisches Material sollen die Kids auf keinen Fall in die Finger bekommen. Google soll von einem Gericht im kalifornischen San José dazu gezwungen werden lückenlose Such-Logs preiszugeben. Darin wird genau aufgelistet, mit welchen Suchbegriffen welche Ergebnisse erzielt werden.
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