Netzwelt verrät, wieviel Geld die neue Technik kostet
CeBIT: Die besten Geräte zur Fußball-WM
Michael Knott
Nach oben offen: Das High-Tech-Wohnzimmer
Geld wie Heu? Oder wollen Sie einfach nur einmal ein wenig im Hochpreis-Segment stöbern? Wer nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss, kann nach Herzenslust zuschlagen. Gut betucht findet man zum Gegenwert eines Mittelklasse-Wagens auf der CeBIT alles, was das Heimkino-Herz höher schlagen und Freunde und Bekannten grün vor Neid werden lässt. Zum Beispiel dieses Set:
Beamer: BenQ W10000
Wer bereits jetzt schon in die HDTV-Welt eintauchen, sich aber keinen Fernseher mit riesigen Abmaßen in die gute Stube stellen möchte, findet am BenQ-Stand Abhilfe. Das Unternehmen präsentiert mit dem W10000 getauften Beamer eine Lichtquelle der absoluten Luxusklasse.
Allein der Preis von circa 10.000 Euro ist atemberaubend exklusiv. Doch gibt der W10000 einen guten Ausblick auf das, was derzeit technisch machbar und in ein paar Jahren vielleicht auch für jedermann erschwinglich ist. Mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten wirft er echte HDTV-Auflösung an die Wand. Auch der Kontrast ist mit 15.000:1 enorm. Der Luxus-Projektor soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Die Fernseher-Alternative: Philips Cineos 42PF9831D
Der über 35 Kilogramm schwere Philips-Fernseher ist nicht nur wegen der vielen Pfunde ein Schwergewicht. Surround-Sound, eine Auflösung von ordentlichen 1366 x 768 Pixeln und die Möglichkeit Verbindung zum PC aufzunehmen zeichnen das circa 4.500 Euro teure Stück Hightech aus.
Eine weitere Besonderheit ist das anpassbare Umgebungslicht, Philips nennt diese Technik Ambilight, welches den kompletten Fernseher umstrahlt. Je nach Bildschirm-Inhalt passt sich das nach allen Seiten gerichtete Licht an. Ein toller Effekt. Auch nicht von Pappe sind die integrierten Tuner für Digital- und Analog-Empfang, die USB-Schnittstelle und der Kartenleser sowie die zwei HDMI-Anschlüsse auf der Rückseite.
HDTV-Recorder: Hitachi DV-DH 1000 W
Sage und schreibe 1.000 Gigabyte Speicher, verteilt auf je zwei 500-Gigabyte-Festplatten, bietet Hitachis Recorder der Superlative. Damit lassen sich zwei Sendungen in HDTV-Qualität gleichzeitig aufzeichnen, auch wenn diese in Deutschland derzeit noch dünn gesät sind. Trotzdem - in herkömmlicher PAL-Qualität reicht der Plattenplatz für unglaubliche 1.700 Stunden.
Der Hitachi DV-DH 1000 W ist ab Herbst in Asien erhältlich. Dort wird er umgerechnet rund 2.000 Euro kosten. Ob und wann das Gerät nach Europa schwappt, ist derzeit aber noch unklar.
PC im Wohnzimmer: Sony Vaio VGX-XL100
Wer neben der puren Unterhaltung im Wohnzimmer gerne auch noch im Internet surfen, spielen und Audio-CDs abspielen möchte, benötigt einen möglichst ruhigen Rechner, der sich am besten auch noch gut in die Wohnlandschaft integrieren lässt. Genau so ein Ding präsentiert Sony mit dem Vaio VGX-XL100.
Die besten Geräte der WM
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das System beruht auf der Intel-Viiv-Technologie. Microsoft Windows XP in der Media Center Edition ist daher bereits vorinstalliert. Zusätzlich will Sony den Vaio-Rechner mit einer eigenen Oberfläche aufmotzen. Diese wird RSS-Feeds, Mails und sonstige Infos auf den Schirm bringen. Über Preisvorstellung und Markteinführung schweigen die Japaner noch.
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