Netzwelt verrät, wieviel Geld die neue Technik kostet
CeBIT: Die besten Geräte zur Fußball-WM
Michael Knott
Fußball-WM in Deutschland: Stollen, Stürmer und Strafräume wollen entsprechend in Szene gesetzt werden! Ein neuer Fernseher muss sowieso her - Beamer, Stereoanlage und Boxen machen das Wohnzimmer endgültig zum immergrünen Rasenplatz. Netzwelt füllt drei virtuelle Wohnzimmer mit WM-Technik und stellt für jeden Geldbeutel das passende Heimstadion zusammen.
Nicht nur für Fußball-Begeisterte sind Ball und Ballack eine prima Gelegenheit für den Technik-Frühjahrsputz. All das alte Zeugs, angefangen vom Fernseher über den Videorecorder bis hin zur Stereoanlage ist längst überholt. Viele planen bereits den nächsten Flohmarkt-Besuch, um den Krempel an den Mann zu bringen, damit zum ersten Anpfiff WM-Atmosphäre durchs Wohnzimmer weht.
Die Hersteller auf der CeBIT nutzen die bevorstehende WM natürlich für ihre Zwecke. Alles hat irgendwie mit Fußball zu tun. Der neue HDTV-Fernseher bringt den Ball noch näher an den Zuschauer heran, die Stereo-Anlage mit acht Boxen sorgt für einen Schauer nach dem nächsten auf dem Rücken. Was kostet die schöne, neue, hochauflösende High-Definition-Welt eigentlich? Netzwelt hat sich auf der CeBIT umgesehen und verrät Ihnen, für wie viel Geld Sie was bekommen.
Low-Budget: Das Grundpaket für unter 1.000 Euro
Gerade noch Student, jetzt die erste eigene Bude? Dann wollen Sie doch nicht ernsthaft die WM mit Ihren Freunden auf Papas altem Schlafzimmerfernseher mit plärrendem Stereo-Sound verfolgen oder? Verkneifen Sie sich einfach den nächsten Ballermann-Urlaub und investieren Sie in neues Equipment. Bereits für unter 1.000 Euro lässt sich in dieser Hinsicht bereits einiges machen.
Allerdings kommt für dieses Geld noch kein neuer Plasma- oder LCD-Fernseher ins Haus. Da sollten Sie noch ein wenig sparen. Der Tausender geht wohl oder übel für die übrige Ausstattung drauf und der Röhrenfernseher muss die WM noch überstehen. Konzentrieren wir uns also zunächst einmal auf den Sound.
Samsung HT-Q20
Knapp 300 Euro sind für die 500 Watt starke Kompaktanlage fällig. Dafür gehören ein Center-, zwei Front- und zwei Rück-Lautsprecher sowie ein kleiner Subwoofer zum Lieferumfang. Der Receiver ist mit 5.1-Surround-Decoder und eingebautem Radio-Empfänger gut bestückt. Fast alle erdenkliche Scheiben liest das DVD-Laufwerk. Angefangen von Kauf-DVDs über MP3-CDs, CD-R/RW und DVD± R/RW, kommt die schwarze Kiste auch mit DivX-Filmen klar.
Eigentlicher Clou der HT-Q20 ist aber die Multi-USB-Host-Play-Schnittstelle. An diese lässt sich laut Samsung alles, was einen USB-Port hat, anschließen. Das System ist ab April zu einem Preis von 299 Euro erhältlich.
DVD-Player: Kiss DP-600
Der DP-600 von Kiss hat mit einem normalen DVD-Player in etwa soviel am Hut wie Chuck Norris mit der Rasenpflege des Olympia-Stadions. Zwar hat der schicke schwarze Player keine Festplatte. Dafür kann er sich über Ethernet oder WLAN ins weltweite Netz einklinken oder sich mit dem Rechner im Arbeitszimmer verbinden.
Das circa 400 Euro teure Gerät liest zudem Microsofts WMV-HD-Format und liefert damit einen eigenen Beitrag zum Thema High Definition. Trotz einer bis zu fünf Mal höheren Pixelzahl passt ein hochauflösender Film dann auf eine normale DVD.
Kompaktanlage für 300 Euro, DVD-Recorder für 400 Euro - da bleiben noch knapp 300 Euro für Kleinkram übrig. Um die WM-Atmosphäre komplett zu machen, empfehlen wir noch Kunstrasen zu verlegen (je nach Qualität ab acht Euro pro Quadratmeter), und wenn immer noch etwas vom sauer Ersparten übrig ist, die letzten Euro in ein Fass kühles Bier zu pumpen (je nach Anspruch und Durst ab circa zehn Euro)
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