CeBIT-Interview mit Nvidia: "Was gut ist, ist teuer"
CeBIT-Interview mit Nvidia: "Was gut ist, ist teuer"
netzwelt: Aber ist die Preisgestaltung zum Teil nicht schon fast unverschämt?
Jens Neuschäfer: Es ist nicht unverschämt. Leute sind bereit, für gute Qualität zu zahlen, das ist in allen Bereichen so - was gut ist, ist teuer.
netzwelt: Werden zukünftige High-End-Karten eher günstiger oder noch teurer?
Jens Neuschäfer: Also, wir haben eigentlich ein neues Preissegment angefangen. Vor einem Jahr war 499 Euro das Maximum, jetzt sind wir auf 549 Euro gegangen. Und wenn Karten noch mehr bieten, können Karten natürlich auch noch teurer werden.
netzwelt: Geben die Leute mehr Geld fürs Spielen aus oder ist Spielen allgemein teurer geworden?
Jens Neuschäfer: Es ist ein teureres Hobby geworden. Die Spiele sind komplexer, sie sehen besser aus, sie nutzen mehr technische Möglichkeiten. Das heißt, die Grafik-Power hinter einer Karte muss auch höher sein. Der Prozentsatz von Leuten, die Retail-Karten kaufen, hat sich aus dem Mainstream- in den High-End-Bereich verschoben. Der High-End-Bereich, der früher zwei bis drei Prozent ausmachte, macht mittlerweile zehn Prozent der Käufer aus. Und damit machen wir natürlich auch deutlich mehr Gewinn in dieser Branche.
netzwelt: Und wer kauft sich ein System mit zwei Grafikkarten - erwachsene Spielkinder oder Kinder mit zuviel Taschengeld?
Jens Neuschäfer: Das geht durch alle Schichten. Es gibt ja SLI ab zwei Karten für insgesamt 180 Euro bis zu zwei Karten die 1.200 Euro kosten. Da ist für jeden was dabei. Es ist die Frage, ob ich von Anfang an das Beste haben will. Stecke ich zwei Karten gleich rein, dann zahle ich natürlich auch viel, aber kann auch das Maximum aus meinem Spiel rausholen. Oder ich nehme es als Upgrade-Möglichkeit: Das heißt, ich fange mit einer Karte an und nach anderthalb Jahren ist die Karte für mich zu langsam. Dann kaufe ich eine Karte der älteren Generation für 40, 50 Euro, stecke sie dazu und kann wieder Spiele spielen.
netzwelt: Dell hat in Las Vegas den "Renegade" mit vier Grafikkarten vorgestellt - ist Quad-SLI nicht völlig übertrieben?
Jens Neuschäfer: Das ist gewollt. Die Panels werden immer größer, ich will das Ganze auf 30 Zoll oder großen LCDs im Wohnzimmer spielen. Es gibt auch einen Markt dafür, Spiele in großer HD-Auflösung zu bringen, die von der Qualität deutlich höher sind als bei einer Konsole.
netzwelt: Welchen PC haben Sie zu Hause stehen?
Jens Neuschäfer: Ich habe einen selbstgebastelten PC zu Hause mit einer 6800-GT-Grafikkarte und Wasserkühlung.
netzwelt: Eine reine Luftkühlung wäre Ihnen also zu laut?
Jens Neuschäfer: Ich hatte damals nicht die Karten zur Verfügung, die so leise waren, dass sie mir genügt hätten. Wir haben jetzt eine neue Kühllösung für die 7900er- und 7800er-GTX, die so leise ist, dass ich das nächste Mal, wenn ich mir einen mit PCI Express zusammenstelle, keine Wasserkühlung für die Grafik benutzen werde, sondern nur für die CPU.

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Zitat: Haben die Net Voodo gekauft ?? Also in dem Punkt kann er das mit dem SLi ja dann doch behaupten ;) Stimmt so ungefähr, Nvidia hat 3dfx vor sechs Jahren übernommen. Voodoo hieß...
Zitat: "wir hatten als erstes sli" voodo2 ? xD *rofl* *lol* wie hat der typ sein studium hingekriegt? der labert ja nur schwachsinn....das ist ja schon fast propaganda...
"wir hatten als erstes sli" voodo2 ? xD *rofl* *lol* wie hat der typ sein studium hingekriegt? der labert ja nur schwachsinn....das ist ja schon fast propaganda ôÔ "ohne bessere...