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CeBIT: Führ mich hin - die besten Navigations-Systeme der Messe
In Halle 11 fragt niemand nach dem Weg. Dort nämlich präsentieren die Hersteller ihre Neuheiten rund um das Thema mobile Navigation. Netzwelt hat sich die besten Geräte herausgefischt und verrät, welche Wegführer neben der puren Zielführung die besten Eigenschaften mitbringen.
Vom nackten GPS-Empfänger haben sich fast alle vorgestellten Modelle meilenweit entfernt. Längst finden Gimmicks wie MP3-Player oder gar Organizer-Funktionen ihren Weg in die Geräte. Auch die integrierte Software entwickelt sich stetig weiter.
So geben manche Navis zum Beispiel beim Überfahren einer Grenze Hinweise zu Geschwindigkeitsbeschränkungen und sonstigen Besonderheiten der Verkehrsregelung im Gastland.
ViaMichelin Navigation X-950T
Der X-950T getaufte Navigator ist ein schmucker, schwarzer Plastik-Kasten, der wohl hauptsächlich im Auto seinen Platz finden wird. Für Fußgänger und Radfahrer dürfte er zu groß sein. Als Ausgleich ist er mit nur 138 Gramm aber überraschend leicht. Die GPS-Antenne ist vollständig im Gehäuse integriert.
Weniger überraschend ist die Wahl der aufgespielten Software, die natürlich den gleichen Namen wie der Hersteller trägt. Trotz Plastikgehäuse macht der Nachfolger des X-930 einen wertigen Eindruck. Neben dem berührungsempfindlichen Display sorgen sechs zusätzliche Hardware-Tasten für eine einfache Bedienung. Eine Besonderheit beim X-950T ist der integrierte UKW-Empfänger, der aktuelle Verkehrsinformationen in Echtzeit einbindet. Stockt der Verkehr, weil ein freilaufender Hund einmal wieder zum Chaos geführt hat, schlägt das Gerät auf Wunsch Alternativrouten vor.
Die Software kommt auf einer SD-Speicherkarte. Sobald diese eingelegt ist, kann die Navigation losgehen. Umständliche Setups entfallen. Der X-930T wird ab Mai erhältlich sein.
Naviflash 1020
Berührungsempfindliche Displays, so genannte Touchscreens, zerkratzen und sind schnell mit Fingerabdrücken übersät. Das beeinträchtigt Sicht und Sicherheit, meint Hersteller naviflash. Aus diesem Grunde wird das neue Top-Modell der Marke komplett über eine Infrarot-Fernbedienung mit insgesamt neun Tasten gesteuert.
Am Stand von naviflash jedenfalls machte der Signalgeber einen guten Eindruck. Die Tasten heben sich deutlich ab und dürften damit auch blind zu finden sein. Optional bietet der Hersteller aber auch eine Steuerungsmöglichkeit über das Lenkrad an. In dem 108 x 84 x 49 Millimeter großen Navigationsgerät steckt ebenfalls ein integrierter GPS-Empfänger. Laut Naviflash ist der 1020 innerhalb von fünf Sekunden einsatzbereit. Dafür sorgt ein Intel XScale Prozessor sowie das Linux-Betriebssystem. Bleifüße freuen sich über die Möglichkeit, Warnhinweise selbst in die Routenführung einzuprogrammieren, etwa um vor Starenkästen zu warnen. Teure Schwarz-Weiß-Fotos aus Flensburg gehören damit hoffentlich der Vergangenheit an.
Der Naviflash 1020 ist bereits im Handel erhältlich und kostet circa 550 Euro.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Naviflash 1020. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Naviflash 1020. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.
