CeBIT: Der Mäuse-Macher - Razer-Chef Robert Krakoff im Interview

CeBIT: Der Mäuse-Macher - Razer-Chef Robert Krakoff im Interview

netzwelt: Ist der Spiele-PC von den dreien ein richtiges Hochleistungssystem?
Robert Krakoff: Er hat die höchste Leistung, die ich zu dem Zeitpunkt kriegen konnte. Ich habe ihn vor etwa einem Jahr gekauft.

netzwelt: Ihre schlimmste PC-Panne?
Robert Krakoff: Eine Cola auf die Tastatur verschüttet. Das hat die Festplatte ganz schön durchbrennen lassen. Hat einfach alles ruiniert.

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netzwelt: Nutzen Sie zu Hause die aktuellste Razer-Maus, die Copperhead?
Robert Krakoff: Eigentlich benutze ich immer noch die Razer Diamondback, ich mag die "Plasma". Die meisten Leute bevorzugen die Copperhead, weil sie neuer ist, aber ich bin irgendwie bei der Diamondback hängen geblieben.

netzwelt: Und warum keine Maus von Logitech oder Microsoft?
Robert Krakoff: Microsoft hat sich vor ein paar Jahren irgendwie aus dem Gaming-Markt zurückgezogen. Ein wirklich gutes Produkt für Gamer ist hier schwer zu finden - ein paar der alten Explorer-Mäuse vielleicht, wie die 1.1 oder die 3.0, das war eine großartige Maus.

Ich glaube auch nicht, dass Logitech seit der Wingman eine wirklich gute Maus fürs Spielen gemacht hat. Ich würde nichts mit dem MX-Gehäuse benutzen, weil ich nicht glaube, dass hochauflösende Mäuse mit dem Handflächen-Griff gespielt werden sollten. Für mich sollte es ein Fingerspitzen-Griff sein. Die G5 hat die Innereien, die ich mag, aber ich mag die Form nicht.

netzwelt: Verwenden Sie ein spezielles Mousepad?
Robert Krakoff: Das Mousepad, das ich am liebsten mag, ist unser eigenes Fibertech-Mousepad, das Mantis Control. Es hat eine Art Jeans-Textur und gerade genug Widerstand. So fein es auch sein mag, es hat viel mehr Widerstand als die Speed-Variante - bei weitem die beste Mausoberfläche, die ich jemals benutzt habe.

netzwelt: Zurzeit gibt es eine Vielzahl verschiedener Game-Controller. Mäuse, Tastaturen, Lenkräder, Gamepads und Joysticks - wie würde Ihr persönliches Eingabegerät der Zukunft aussehen?
Robert Krakoff: Ich hätte eigentlich gern ein Eingabegerät, dass ich nur mit meinen Fingerspitzen steuern kann. Je weiter es den Arm heruntergeht, desto mehr Kontrolle hast du. Wirklich weit in der Zukunft wirst du Dinge an deiner Hirnrinde festmachen, sodass du bloß etwas ansehen oder daran denken musst, um dich zu bewegen. Aber das ist noch ein weiter Weg.

CeBIT 2006 bei Razer

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netzwelt: Das wäre dann eine wirklich schnelle Reaktionszeit.
Robert Krakoff: Oh ja, da würde es keine Verzögerung mehr geben.

netzwelt: Razerguy, wir danken für das Gespräch!

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