Mehr als bloß kleine PCs
CeBIT-Interview mit Asus: Edel-Notebooks - Luxus zum Herumtragen
Benjamin Schnitzler
netzwelt: Stichwort Asus W6F. Weshalb ein Notebook in Leder einschlagen?
Lars Schweden: Wir sehen, dass das Notebook zum täglichen Begleiter und nicht bloß als Business-Werkzeug genutzt wird, sondern auch zu Hause und privat. Wir wollen den Wunsch nach einer persönlichen Note unterstreichen und uns hier speziell an modebewusste Käufer, Trendsetter und Design-Liebhaber wenden.
netzwelt: Aktentaschen-Ersatz?
Lars Schweden: Zum Teil, ja.
netzwelt: Es gibt auch eine Krokodils-Leder-Variante des Notebooks - ein Fall für Angeber, bei denen es für einen aufgemotzten BMW in der Garage nicht gereicht hat?
Lars Schweden: (Lacht) Ich denke nicht, nein.
netzwelt: Wie teuer wird der Leder-Winzling sein?
Lars Schweden: Die letztendlichen Preise des Notebooks sind noch nicht finalisiert, wir werden uns hier aber unter 2.000 Euro bewegen.
netzwelt: Wer kauft sich sowas?
Lars Schweden: Leute, die auf Mobilität und hohe Akkulaufzeiten Wert legen und nach außen hin eine gute Figur abgeben wollen.
Lars Schweden: Nein, nach wie vor wird auch der PDA seine Daseinsberechtigung haben, wobei der PDA mittlerweile mehr und mehr als mobile Navigationslösung genutzt wird. Es wird aber mehr und mehr Zwischenlösungen geben, wie etwa den "Ultra Mobile PC" von Asus.
