CeBIT: DSL-Router - was sich jenseits der Fritz!Box-Wüste regt
AVM denkt weiter
Wer aber ohnehin einen Analoganschluss benutzt, ist bei Netgear gut aufgehoben. Wer einen Router mit besonders großer Reichweite sucht, wird bei einem neuen Modell aus der RangeMax-Reihe fündig. Über einen DSL-Provider ist ein solches Gerät allerdings nicht zu haben.
D-Link hat sich getraut und entwickelt ISDN-Geräte für den deutschen Markt: Mit der "HorstBox" bietet D-Link auch Unterstützung für zahlreiche ISDN-Endgeräte, kombiniert mit VoIP, DSL und WLAN. Nach eigenen Angaben will D-Link auch in die Providervermarktung - der CeBIT blieb man allerdings fern.
Platzhirsch AVM hatte seine Fritz!Box bereits am Jahresanfang verbessert, das neue Modell "7170" absolvierte bereits den netzwelt-Test. Konsequenterweise haben die Berliner die Fritz!Box zur Telefon-Basisstation ausgebaut und ein DECT-Handset aufgepflanzt.
Das Telefon besitzt Router- und WLAN-Fähigkeiten und findet auch Anschluss an das Festnetz. Allerdings entfallen aufwändige Verkabelungen: Außer einem Festnetz-, DSL- und LAN-Anschluss bietet das Telefon keine weiteren Schnittstellen. Das Design ist recht gelungen, wenn auch etwas ungewöhnlich.
Schnelleres WLAN
Quer durch alle Firmen ziehen sich Bemühungen, WLAN schneller zu machen. Eine Geschwindigkeit von 108 MBit/s schaffen dabei alle, allerdings nur mit kompatibler Hardware. Netgear zeigte ein Gerät, das den zur Zertifizierung eingereichten Standard 802.11n beherrscht und damit rund 300 MBit/s erreichen soll.
Kaum Router-Überraschungen also auf der CeBIT. Es ist aber zu erwarten, dass es auch wieder andere Hardware-Hersteller in die Providervermarktung schaffen werden. Zwar wirkte kaum ein anderes Gerät ähnlich komplett und ausgereift wie die Produkte der Fritz!Box-Reihe. Ein wenig Konkurrenz könnte den Markt etwas ankurbeln.

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