Google ist wie immer eine Nasenlänge voraus
Live.com: Microsoft startet Web 2.0 Suchmaschine
Vor wenigen Tagen ist Microsofts neue Suchmaschine online gegangen. MSN soll abgelöst werden und deshalb startet jetzt Live.com seinen Dienst. Auffälligstes Merkmal ist die Gestaltung mit Web 2.0-Elementen. Die Seite kann vom Anwender selbst verändert und per Drag-and-Drop verschoben werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Von Google überholt
- 2Diese Idee ist nicht ganz taufrisch
- 3Alles Live bei Microsoft
Von Google überholt
Lange Zeit hatte Microsoft ein feines Leben. Keine Sorgen, keine Alternativen, keine Konkurrenz. Jetzt kommt sie plötzlich von allen Seiten, die Konkurrenz, und greift den Redmondern in allen Sparten Marktanteile ab. Den herbsten Rückschlag erfuhr Microsoft durch Google, die Suchmaschine ist ohne abzubremsen an Bill Gates' MSN vorbeigezogen. Seither dominiert Google den Markt der Suchmaschinenbetreiber und MSN dümpelt hinterher.
Vielleicht genau deshalb wird MSN von Live.com abgelöst. Clou an Live.com ist die Möglichkeit der Individualisierung. RSS-Feeds können in die Suchseite eingebunden werden. Dort werden dann die Nachrichten des Lieblingsmagazins eingefügt. Ziel ist es alle persönlichen Informationen auf der persönlichen Startseite zu bündeln. So sollen auch ankommende E-Mail-Nachrichten direkt auf der Seite angezeigt werden. Der passende E-Mail-Dienst ist noch nicht fertig. Es funktioniert bisher nur mit Hotmail-Adressen.
Diese Idee ist nicht ganz taufrisch
Beim Konkurrent Google darf schon einige Zeit personalisiert werden. Auf der Google-Startseite gibt es einen Link "Personalisierte Startseite". Dahinter verbirgt sich ein sehr ähnlicher Service. Schon im letzten Jahr ging das Projekt online, ohne dass Google viel Wind darum gemacht hätte. Entsprungen sind beide Projekte dem Web 2.0-Boom. Auffälligstes Merkmal dieser Technologie ist die Veränderbarkeit der Seitendarstellung.
Alles Live bei Microsoft
Nicht nur der MSN-Nachfolger schmückt sich mit dem Namen Live, auch eine Office-Version soll diesen Beinamen bekommen. Einige Programme aus dem Office-Paket sollen für kleinere Unternehmen online verfügbar gemacht werden. Die Basis-Version des Online-Office soll für Privatanwender kostenlos bleiben, die erweiterten Funktionen gibt es allerdings nur in Verbindung mit einem Abo, das circa 29 Dollar kosten wird.



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