CDs und DVDs 2016 so antiquiert wie Musikkassetten

Gaming: Intat prognostiziert Ende für Datenträger im Unterhaltungsbereich

Im Gespräch mit GamesIndustry.biz hat Dr. Jens Uwe Intat, Europachef von Electronic Arts, das Ende der klassischen Vertriebsstrukturen für Unterhaltungsmedien prognostiziert. In zehn Jahren werde jedes Medium direkt auf das Endgerät heruntergeladen, so Intat. CDs und DVDs seien 2016 so antiquiert wie heute Musikkassetten oder Schallplatten.

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Erfolgsmodelle wie iTunes, Klingeltöne oder E-Books verdeutlichten diese Entwicklung. Für die Spieleindustrie sei die Situation jedoch komplizierter. Anders als Apples Musikservice, der mit einem Marktanteil von bis zu 90 Prozent eine Monopolstellung einnehme, sei der Markt für Softwarespiele aufgrund der verschiedenen Plattformen stark fragmentiert. Es könne und dürfe kein Monopol für ein einzelnes Unternehmen geben. Vielmehr seien Spieleentwickler, Publisher und Hardwarehersteller längst darum bemüht, ein geeignetes Geschäftsmodell zu finden. Gemeinsam wolle man einen möglichst großen Kuchen schaffen, statt um die Krümel zu streiten.

Der klassische Handel von verpackter Unterhaltungssoftware sei zumindest noch so lange interessant, wie Eltern und Großeltern noch Produkte in physischer Form an Kids verschenkten. Auch die Zahl der Konsumenten, die beim Einkaufen spontan zugreifen, dürfe man nicht unterschätzen.

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