Daten mit Rechnern auf der ganzen Welt teilen
Hamachi: Globale Vernetzung über virtuelle Netzwerke
Sascha Hottes
Pingen und Durchsuchen über den Rechtsklick
Alle Funktionen, die einen speziellen User betreffen, werden nach dem Rechtklick auf den entsprechenden User in einem Pop-up-Menü sichtbar. Dort kann der Nutzer gepingt werden um zu kontrollieren, ob er auch erreichbar ist. Über "Durchsuchen" öffnet sich eine Ordneransicht mit allen freigegebenen Ordnern des Benutzers.
Über diesen Weg werden auch Nachrichten versendet. Im allgemeinen Menü kann zudem eingestellt werden, welche Funktion beim Doppelklick auf einen User ausgeführt werden soll: Nachricht schreiben oder Freigaben durchsuchen. Über dieses Menü können auch Benutzer geblockt und aus dem Netzwerk gekickt werden, falls sie sich daneben benehmen.
Eine sichere Verbindung
Auf die Sicherheit haben die Entwickler besonderen Wert gelegt. Sowohl die versendeten Nachrichten als auch die übermittelten Daten werden sicher verschlüsselt. Spionage ist also ausgeschlossen. Als Grundlage für die Verschlüsselung dienen verschiedene Protokolle, IPsec/IKE, SSL/TLS und JFK.
Fünf Knöpfe für einen reibungslosen Betrieb
Das ganze Programm kommt mit fünf Knöpfen aus. Damit können alle Funktionen abgerufen werden. Oben am Client gibt es zwei Knöpfe zum Minimieren und Schließen des Tools. Unten im Fenster gibt es dann noch einmal drei Knöpfe. Einer verbindet und trennt die Verbindung, einer ist für die Netzwerk- und der letzte für die Client-Einstellungen. Das war's.
Download: HamachiFazit
Hamachi ist in Deutschland eher als gelbschwänziger Sushi-Fisch bekannt, das wird sich aber mit Sicherheit ändern. Hamachi ist Software nach dem Geschmack der netzwelt-Redaktion: klein, ohne komplexe Einstellungen und es steckt eine neue Idee dahinter. Datenaustausch kann weder einfacher noch komfortabler ablaufen, so viel ist sicher. Ausprobieren und Freunde einladen.
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