Hamachi: Globale Vernetzung über virtuelle Netzwerke

Netzwerk global

Es ist verblüffend, dass Hamachi gänzlich ohne Konfiguration auskommt. Bei der ersten Anmeldung vergibt das Programm eine IP-Adresse. Diese neue Adresse kollidiert auf keinen Fall mit der Adresse, die im lokalen Netzwerk verwendet wird. Über die neue Adresse wird die Verbindung zu anderen Rechnern aufgebaut.

Zusätzlich zu der neuen IP darf sich jeder Nutzer seinen persönlichen Nickname zuteilen. Dabei ist es irrelevant, ob der Name schon von einem anderen User verwendet wird. Denn die Identifizierung ist über die IP immer eindeutig. Die eigene IP zeigt der Client ständig oben im Programmfenster. Mehr Einstellungen müssen nicht getroffen werden, um eine Verbindung mit einem fremden Netzwerk herzustellen.

Hamachi

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Die Anwendungen sind weitreichend. Zum einem kann das eigene Heimnetzwerk global verfügbar gemacht werden. Wenn ein kleiner Fileserver vorhanden ist, der immer eingeschaltet ist, kann der über Hamachi jederzeit erreicht werden. Alle Dateifreigaben des Rechners sind von überall erreichbar. Die Übertragungsgeschwindigkeiten richten sich natürlich nach dem Upload, den die Verbindung hergibt, an die der herunterladende Rechner angeschlossen ist.

Eine weitere praktische Anwendung bietet die Vernetzung des Freundeskreises. So entsteht ein kleines, privates Peer-to-Peer-Netzwerk. Filesharing privat, ohne Spam, ohne Fakes, ohne Gefahr. Mit wenigen Klicks kann jeder User, der Namen und Passwort eines Netzwerkes kennt, durch die freigegebenen Ordner eines jeden anderen Netz-Teilnehmers blättern und nach interessanten Dateien suchen.

Auch Spiele funktionieren über die virtuelle IP

Neben dem äußerst praktischen Datentransfer lassen sich auch Spiele über diese virtuellen Netzwerke verbinden. Als Verbindungsart wird TCP/IP eingestellt und die virtuelle IP aus Hamachi dient als IP-Adresse für das Spielen über das Netz. Gamer können sich über die Nachrichten-Funktion des Tools absprechen und gleich mit dem Game loslegen.

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