Grundehrlich statt dicke Hose: Yakumo Hypersound XD im Test

Hörtest

Der Yakumo Hypersound XD beschränkt sich bei der Musikwiedergabe erwartungsgemäß auf die Grundfunktionen. Schade - nützliche Zusätze wie die Unterstützung von Wiedergabelisten, eine Resume- und Bookmark-Funktion kosten nicht die Welt, sind schnell in die Firmware integriert und erleichtern dem Nutzer im Alltag das Leben. Da sich die Firmware, quasi das interne Player-Betriebssystem, nicht aktualisieren lässt, besteht auch keine Hoffnung, dass diese Funktionen mit einem späteren Update einmal hinzukommen werden. Immerhin lassen sich einzelne Lieder direkt vom Player aus löschen.

Der günstige Preis spiegelt sich auch bei den abspielbaren Formaten wieder, denn neben MP3-Musik bringt der Hypersound nur noch Microsofts WMA-Format ans Ohr. Auch DRM wird unterstützt. Beim Hörtest muss sich der Player nicht vor der direkten Konkurrenz, etwa Maxfields G-Flash, verstecken. Der Yakumo überrascht mit einem ausgeglichenen Klang, satter Basswiedergabe und sauberen Höhen. Damit übertrifft er unsere Erwartungen ein ganzes Stück weit.

Yakumo Hypersound XD

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Fünf voreingestellte Equalizer-Presets bringen Abwechslung in die Klanglandschaft, mit deutlich hörbaren Differenzierungen. Lediglich ein frei definierbarer Equalizer fehlt dem USB-Stick. So kann der Nutzer nicht selbst Einfluss auf die Klangeigenschaften nehmen.

Dennoch - mit dem Sound, der über hochwertige Kopfhörer kommt, kann sowohl der Schnäppchenjäger als auch der halbwegs audiophil veranlagte Nutzer gut leben. Dieser sollte allerdings vom Gebrauch der mitgelieferten Trageband/Ohrstecker-Kombination absehen. Wer Effekte wie SRS sucht, muss sowieso in einer anderen Preisklasse Ausschau halten.

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