Ganz ohne Kabel: UMTS-Router von O2 im Test

Fazit

Dass der Surf@home II kein GPRS-Fallback bietet, ist für ein rein ortsgebundenes Gerät nur ein kleines Manko. Um einen Schwachpunkt kommt das System allerdings nicht herum: die Kombination aus ortsgebundenem Tarif und Übertragungstechnik. Denn wo mit UMTS gefunkt werden kann, sind meist auch schnelle DSL- oder Kabel-Anschlüsse mit weit höherer Leistung verfügbar.

Das Surf@home-System ist laut O2 deshalb in erster Linie für Kunden gedacht, die keinen Festnetzanschluss betreiben wollen und nicht dem Nutzerprofil des vielbesagten Power-Users entsprechen. Deshalb bietet O2 bislang nur Tarife mit höchstens zwei Gigabyte Übertragungsvolumen oder 40 Stunden inklusive.

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So kostet der UMTS-Festanschluss-Ersatz regulär knapp 32 Euro im Monat - 9,99 Euro die Grundgebühr und 21,99 Euro der jeweils größte Volumen- oder Zeittarif; Tarife mit kleineren Kontingenten gibt es ebenfalls. Darüber hinaus werden pro Megabyte 15 Cent oder pro Minute drei Cent fällig. Ein Blick zur Konkurrenz aber verrät: Wer bei Vodafone monatlich zwei Euro mehr bezahlt, erhält drei Gigabyte mehr Übertragungsvolumen, bei E-Plus gibt es für 40 Euro monatlich bereits eine mobile UMTS-Datenflatrate.

Geht man davon aus, dass ein kleiner DSL-Anschluss mit einem Zwei-Gigabyte-Volumentarif ebenfalls nur 21 Euro zusätzlich zur analogen Telefonleitung monatlich kostet, lohnt sich das Surf@home-System nur, wenn man tatsächlich auf den Festnetzanschluss verzichten möchte. Die Surfgewohnheiten zu ändern ist dann aber nicht möglich - eine Flatrate gibt es bei O2 nicht. Und nicht nur für mobile Mac- und Linux-Nutzer, die mit PCMCIA-Steckkarten nicht zurecht kommen, würde sich netzwelt eine Mobilitäts-Tarifoption für den Surf@home II wünschen.

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