Surf@home II: Mit UMTS über Wireless-LAN surfen
Ganz ohne Kabel: UMTS-Router von O2 im Test
Sascha Hottes
Sicherheit auf Zeit
Wie die meisten Netzwerkrouter hat auch der Surf@home II eine integrierte Firewall, mit deren Unterstützung man sich ohne größere Befürchtungen und Konfigurationsaufwand ins Internet wagen darf. Wer besondere Ansprüche an die Firewall stellt, kann ähnlich wie bei den Intertex-Geräten zwischen drei verschiedenen Sicherheitsstufen wählen. Darüber hinaus gibt es vordefinierte Filter für bestimmte Portbereiche und Übertragungsprotokolle wie HTML oder FTP.
Die Sperrung eines Ports oder Protokolls muss nicht gleich für das gesamte Heimnetzwerk gültig sein: Einzelne Filter können auf bestimmte Computer angewendet oder abgeschaltet werden, das geschieht über definierte IP- und MAC-Adressen. Außerdem stehen für sämtliche Sicherheitseinstellungen Zeitbedingungen zur Verfügung - doch kann jeweils nur eine Zeitbedingung pro Eintrag angewendet werden.
Gleiches gilt auch für das Wireless-LAN: So kann eine kleine Firma beispielsweise eine WLAN-Nachtabschaltung programmieren, eine WLAN-Wochenendabschaltung muss dagegen durch manuelles Abschalten des Routers verwirklicht werden. Was dem WLAN-Modul außerdem fehlt, ist die Möglichkeit, mit WPA-2 zu verschlüsseln. Auch ist das WLAN-Netzwerk wie bei vielen anderen Netzwerkroutern werkseitig nicht verschlüsselt, was gerade bei unerfahrenen Benutzern zum Sicherheitsrisiko für die Daten werden kann.
Surf@home II
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Simsen macht Freude
Ein nettes Zusatzfeature ist der in die HTML-Oberfläche integrierte SMS-Manager. Damit lassen sich SMS sowohl empfangen als auch verschicken. Zwar kann der SMS-Manager Textvorlagen, aber keine Rufnummern speichern. Eingegangene SMS signalisiert der Router im Display - lediglich ein Signalton wäre noch wünschenswert. Damit nicht nur der Administrator des Surf@home II das Vergnügen hat, SMS verschicken und empfangen zu können, lassen sich separate Benutzer anlegen, die dann ebenfalls Rechte für den SMS-Manager bekommen können.
Karte vs. Router
Als Router an sich überzeugt der Surf@home II, sowohl was die Hardware als auch die Bedienung betrifft. Auch die Sende- und Empfangsanlage scheint kräftiger zu sein als die mobilen Kollegen in Kartenform, die Surf@home-Zone ist ausreichend groß bemessen, dass es auch für einen innerstädtischen Umzug reicht - 200 Meter Entfernung von der als Surf-Zone eingerichteten Adresse sind kein Problem.Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
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