Soribada folgt Napsters Beispiel

Filesharing: Koreanische Tauschbörse plant Neustart

Die koreanische Tauschbörse Soribada wird Anfang März ihren Betrieb wieder aufnehmen. Das Angebot wird dann jedoch nur noch wenig mit seiner P2P-Vergangenheit zu tun haben. Soribada soll unter Mitwirkung der Plattenfirmen zu einer Abo-Plattform umfunktioniert werden.

Soribada hatte Anfang November nach jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Musikindustrie seinen Betrieb eingestellt. Die Plattform soll vor ihrer Schließung von insgesamt 22 Millionen koreanischen P2P-Fans genutzt worden sein.

Soribada basierte wie die ursprüngliche Napster-Tauschbörse anfangs auf einem zentralen Suchindex. Als Reaktion auf die Klagen der Musikindustrie sattelte man jedoch Mitte 2003 auf ein dezentrales P2P-Netz um. Version 5 der Software wird nun wohl ganz auf P2P verzichten und stattdessen auf die Technik lizenzierter Download-Plattformen setzen. Den ersten Monat wird die Nutzung noch kostenfrei sein, danach will die Firma kopiergeschützte Musik zum Pauschalpreis anbieten.

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