Was und wie sie in hoher Auflösung senden
Vorgestellt: HDTV bei ProSieben, Sat.1 und Premiere
Dominik Schöneberg
Schärfer, schöner und bunter soll die nächste Fernsehgeneration sein: Wer sich schon jetzt davon überzeugen möchte, ob High-Definition-Television alias HDTV dem Hype gerecht wird, kann seit kurzer Zeit hochauflösendes Fernsehen von ProSieben, Sat.1 und Premiere empfangen - vorausgesetzt, die erforderliche Set-Top-Box und ein HDTV-fähiges Display stehen vor dem Fernsehsessel.
ProSieben und Sat.1 sind die HDTV-Pioniere unter den Free-TV-Anbietern. Nachdem die beiden Sender schon vorher ausgewählte Sendungen wie das Champions-Legaue-Finale 2005 oder Hollywood-Blockbuster in hoher Auflösung übertragen hatten, senden sie seit dem 26. Oktober des vergangenen Jahres ihr komplettes Programm parallel zur normalen Ausstrahlung über den Satelliten Astra auch in HD.
ProSiebenSat.1: Hochgerechnetes statt "echtes" HDTV
Bei dem Großteil der Sendungen, die ProSieben und Sat.1 in hoher Auflösung ausstrahlen, handelt es sich allerdings nicht um "echtes", sondern um hochskaliertes HD-Material: Die konventionellen TV-Bilder mit einer vergleichsweise niedrigen Auflösung werden bei ProSiebenSat.1 intern in ein hochauflösendes Signal umgerechnet - aus 768 x 576 Bildpunkten werden 1920 x 1080.
ProSiebenSat.1 über Astra
ASTRA 19,2° Ost
Transponder 102
Downlink-Frequenz: 12,441 GHz
Polarisation: vertikal
Nichts anderes passiert im Prinzip, wenn der Besitzer eines HD-Fernsehers ein PAL-Signal auf seinem hochauflösenden Display anschaut. Laut ProSiebenSat.1 soll das eigene HD-Signal aber deutlich bessere Bilder liefern: "Die Qualität der von ProSiebenSat.1 hochkonvertierten Bilder ist wesentlich besser und erreicht mindestens DVD-Standard, weil die hochgerechneten Inhalte mit bis zu viermal höherer Datenrate im Vergleich zum herkömmlichen Signal übertragen werden", sagt ProSiebenSat.1-Sprecher Christian Garells.
Hollywoodblockbuster und US-Serien in voller HD-Pracht
Die Qualität von HD-Bildern, die mit entsprechenden Kameras aufgezeichnet oder von den Original-Filmrollen abgetastet wurden, erreichen die hochkonvertierten Sendungen allerdings nicht. Solches so genanntes natives HD-Material senden ProSieben und Sat.1 nur hin und wieder: Meist handelt es sich dabei um Hollywood-Blockbuster wie "Terminator 3" oder "Star Wars: Episode 1". Aber auch die neuen Folgen der US-Serie "Navy CIS" und "Grey's Anatomy" können Zuschauer in voller HD-Pracht genießen.
Bis ProSieben und Sat.1 ihr komplettes Programm in hoher Auflösung produzieren, könnte es noch einige Zeit dauern: Obwohl schon derzeit eine sukzessive Umstellung auf HD-fähige Ausstattung stattfinde, sei eine komplette Umstellung der Produktion derzeit aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht angedacht, so Garells.
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*text gelöscht von admin* einmal reicht. meine güte. nutzt den einen thread für die diskussion:
http://www.netzwelt.de/forum/showthread.php?t=38128
Die angesprochenen Kritikpunkte finden sich auch in den HDTV-Artikeln auf netzwelt wieder:
HDTV vorgestellt: Fernsehen der nächsten Generation
und
Nachgefragt: Die HDTV-Pläne von ARD, ZDF und RTL
Die sehr einseitige Betrachtung in dem ausführlichen und leider nur per Copy-and-Paste eingetrangenen Posting teile ich aber nicht: HDTV gehört ohne Zweifel die Zukunft, darin sind sich alle Experten einig. Gerade in Zeiten der Beamer und Großbildfernseher ist die PAL-Auflösung einfach zu niedrig. Etwas übertrieben ist lediglich der Hype der derzeit darum betrieben wird: Der Otto-Normal-Verbraucher kann sich mit der Anschaffung ruhig noch Zeit lassen.
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