Klassiker: Fotohandy Sony Ericsson K750i im Langzeittest
Sony Ericsson K750i: Die Funktionen
Was kann dieses "All-In-One"-Handy eigentlich nicht? Die einzige Anwendungsmöglichkeit, die diesem Handy fehlt, ist eine integrierte UMTS-Technik. Bei Markteinführung dieses Modells war die UMTS-Technik noch nicht so weit ausgereift, dass ein Einbau als lohnend angesehen werden konnte. Wer wert auf diese Technik legt, sollte sich nach anderen Modellen, beispielsweise dem V600i, umschauen.
Die Menüstruktur des K750i lässt sich fast komplett über den Multifunktions-Cursor, in der Mitte des Gerätes oberhalb der Zahlentasten, steuern. Per Druck auf den Cursor gelangt man in das Menüfeld, von dem aus sich sämtliche Einstellungen vornehmen lassen. Scrollt man mit dem Cursor über die Bedienfläche, gelangt man zu den gewünschten Anwendungen. Von Mailbereich bis Media Player, von Kamera bis Datei-Manager lassen sich alle Flächen aufrufen und bedienen. Die Menüstruktur ist wirklich einfach und wird "Step by Step" auf dem großzügigem Display erläutert. Wir widmen uns nun der nach unserer Meinung wichtigsten und interessantesten Funktionen.
Die Kamera
Die anfänglichen Fotofunktionen der Handys waren unsäglich schwach. Geschossene Bilder endeten in einem fürchterlichen "Pixel-Salat". Dem schaffte das K750i mit einer Zwei-Megapixel-Kamera (1632 x 1224 Pixel) mit Autofokus und vierfachem Digitalzoom erstmals einigermaßen Abhilfe. Zwar ist die Kameraleistung immer noch nicht ausreichend um damit anspruchsvolle Bilder im Großformat zu erzeugen. Doch für schnelle Schnappschüsse ist die integrierte Kamera mehr als geeignet.
Zudem bietet sie nette Zusatzoptionen. So lässt sich beispielsweise bei dunkler Umgebung ein Kameralicht hinzuschalten. Auch Bildbearbeitungen wie Farbe, Helligkeit, Bildgröße und Weißabgleich lassen sich einstellen. Ein witziges Tool findet man im Aufnahmemodus "Rahmen", hiermit kann man das Motiv in einem lustigen Rahmen fotografieren. Eine Videofunktion mit einer Auflösung von 176 x 144 Bildpunkten (3gp, MP4-Format) lässt sich ebenfalls einschalten. Es bleibt festzustellen, dass die Funktionen der integrierten Kamera erstmals derer einer "richtigen" Digitalkamera nahe kommen.
