PMP mit eingebauter Digitalkamera
Im Test: Grundigs Portable Media Player MPixx VP 6200
Portable Media Player gibt es viele, doch die wenigsten können eine integrierte Megapixel-Kamera ihr Eigen nennen. Der MPixx VP 6200 von Grundig ist allein deshalb schon eine Ausnahme-Erscheinung. Doch reicht dieses Feature aus um gegen die starke Konkurrenz von Archos, Cowon und Co. zu bestehen?
Inhaltsverzeichnis
Zwar wiegt Grundigs Einstieg in die PMP-Welt mit 220 Gramm nur einen Tick weniger als beispielsweise der Archos AV500. Trotzdem ist die Qualitätsanmutung aufgrund des Plastikgehäuses nicht ganz so hoch. Der silberne Kunststoff hüllt eine 30 Gigabyte große Festplatte, einen Line-In-, einen Line-Out-, und einen USB-Anschluss, zwei Lautsprecher sowie eine kleine Kameralinse ein.
Sechs Tasten, darunter eine groß dimensionierte Aufnahmetaste an der Oberseite und ein Steuerungsjoystick an der Front, stehen dem Nutzer für die Bedienung zur Verfügung. Eine mechanische Tastensperre schützt das elektronische Kleinod vor versehentlichem Ein- oder Ausschalten. Auch wenn Grundig beim Material spart, leidet die Verarbeitungsqualität zum Glück nicht. Alles sitzt, passt, hat Luft. Neben der schwenkbaren Kameralinse lenkt vor allem das mittig platzierte Display die Aufmerksamkeit auf sich. Die 3,5-Zoll-Anzeige, mit einer Bildschirmdiagonalen von knapp neun Zentimetern, läuft mit über 65.000 Farben auf.
USB-Host-Anschluss und einen austauschbaren Akku sucht man vergeblich am MPixx. Gerade die USB-Host-Schnittstelle vermissen wir schmerzlich, würde sie doch die Fotoqualitäten des Neulings unterstreichen. So können weder Digitalkameras im Urlaub noch sonstige Geräte über USB andocken. Der Energiehunger des Grundigs wird entweder über USB oder über einen separaten Netzteil-Eingang gestillt. Auch die im Lieferumfang enthaltene Dockingstation verfügt über einen Stromanschluss. Leider belässt der Hersteller es dabei, obwohl zumindest eine USB-Schnittstelle wünschenswert gewesen wäre.

Sagen Sie Ihre Meinung!