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25.02.2006
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ProSiebenSat.1 hat vorgelegt - wann zieht die Konkurrenz nach?

Nachgefragt: Die HDTV-Pläne von ARD, ZDF und RTL

Dominik Schöneberg

Nachgefragt: Die HDTV-Pläne von ARD, ZDF und RTL

HDTV ist das Fernsehen der Zukunft - ProSieben und Sat.1 übertragen schon seit einigen Monaten ihr Programm über Satellit in hoher Auflösung. Wann auch die größten Free-TV-Konkurrenten ARD, ZDF und RTL auf den HDTV-Zug aufspringen, steht dagegen noch nicht fest. Zwar sind sich alle einig, dass das Fernsehen der Zukunft hochauflösend sein wird, doch einen Start-Termin hat bis jetzt noch kein weiterer Anbieter bekannt gegeben.

Die Sender machen den Einstieg von der Verbreitung von HDTV-tauglichen Fernsehern und Receivern in den deutschen Haushalten abhängig: "RTL beginnt mit konkreten Planungen zur HDTV-Ausstrahlung, wenn eine 10- bis 15-prozentige Erreichbarkeit der Haushalte in Deutschland gegeben ist", so eine RTL-Sprecherin.

HDTV: Hohe Kosten - wenig Zuschauer

Dass sich RTL im Gegensatz zum größten privaten Konkurrenten ProSiebenSat.1 bei der HDTV-Ausstrahlung zurück hält, hat einfache Gründe: Eine Ausstrahlung des Fernsehprogramms in hoher Auflösung kostet viel Geld und bringt zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige zusätzliche Zuschauer.

Wegen der geringen Verbreitung scheuen auch die öffentlich-rechtlichen Sender den HDTV-Einstieg. "Als gebührenfinanzierte Sender können wir nur dann eine HDTV-Ausstrahlung rechtfertigen, wenn eine nennenswerte Anzahl von Haushalten über die zum Empfang erforderlichen Geräte verfügt", sagt Herbert Tillmann, Technischer Direktor des Bayerischen Rundfunks und zugleich Vorsitzender der Produktions- und Technikkommission der ARD.

Studie: HDTV-Geräte derzeit wenig verbreitet

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Solon haben erst rund vier Prozent der deutschen Haushalte einen HDTV-Fernseher. Weil viele den für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen erforderlichen HD-tauglichen Digital-Receiver noch nicht besitzen, nutzt nur rund ein Viertel die Geräte, um sich hochauflösendes Fernsehsender anzuschauen - das entspricht gerade einmal 400.000 Haushalten.


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News Flash, am 05.12.2008 03:50

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