Surflehrer: Alle Browser-Alternativen für Mac OS X unter der Lupe
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Shiira: Der Besser-Browser aus Fernost
Shiira - das klingt wie der Titel einer albernen Action-Zeichentrick-Serie mit Amazonen-Barbies, heißt in Wahrheit aber schlicht "Goldmakrele" auf Japanisch. Der Browser mit dem Fischkopf ist eine Art frisierter Safari. Genau wie Safari setzt Shiira auf das Safari-Webkit, hat sich aber anders als Safari nicht der Einfachheit, sondern der Technokratie verschrieben. In Shiira lässt sich alles einstellen, was für effizientes Browsing benötigt wird. Zusätzlich verfügt der Browser über eine Plugin- und eine Themes-Schnittstelle für die Anpassung an den persönlichen Geschmack.
Shiira ist, wie sollte es anders sein, Open Source und liegt in Lokalisierungen für jede wichtige Sprache der Welt vor. Der Browser ist wie Safari ausschließlich für Mac OS X verfügbar und importiert Lesezeichen aus Safari, Firefox und dem Internet Explorer. Allerdings trennt er die eigene Lesezeichen-Schnittstelle von der der anderen Browser, wodurch ein Export zu den anderen Browsern nicht mehr möglich ist. Einmal Shiira, immer Shiira, lautet die Devise. Die Japaner waren schon immer ein recht einnehmendes Völkchen.
Im Grunde vereint Shiira die Vorteile von Safari und Firefox, vergisst dabei aber auch nicht, die Nachteile zu vereinen. So ist Shiira unübertroffen schnell, weil er mit der Geschwindigkeit von Safari Fenster öffnet und darin mit der Geschwindigkeit von Firefox Seiten rendert. Eine feine Sache, wenn es nicht auch Probleme gäbe. So ist der Anwender wie bei Open Source üblich auf die Gnade der Entwickler angewiesen. Die Goldmakrele springt in kleinen Schritten und ist Safari immer einen Schritt hinterher, auch, weil der Browser auf Apples Web-Kit basiert.
Netscapes Erbe: Die Firefox-Derivate
Firefox: Schneller, kleiner Panda
Firefox ist der Browser, der sich auf Windows-Plattformen anschickt, dem Internet Explorer Konkurrenz zu machen. Das Problem: Auf Mac OS X gibt es keinen unsicheren, langsamen Internet-Explorer, sondern nur den Safari-Browser. Und der ist wesentlich sicherer und moderner als Microsofts Browser. Insofern besteht kein Bedarf, einen alternativen Browser zu verwenden - oder doch?
Safari leidet, genau wie Microsofts Internet Explorer, unter zahlreichen Problemen, was die Seitendarstellung betrifft. Apple kocht kein eigenes Süppchen wie Microsoft, doch die Konqueror-Engine ist alles andere als zuverlässig, was die Seitendarstellung angeht. Insofern ist Firefox auch für Mac-Anwender eine echte Alternative, zumal der Browser im Gegensatz zu Safari über eine riesige Gemeinde von Entwicklern und eine vernünftige Plugin-Schnittstelle verfügt. Die Aktualisierungsgeschwindigkeit ist definitiv die höchste im Browser-Lager und die zahlreichen Themes und Plugins laden zur Installation ein, zumal die Mac-Version von Firefox zeitgleich mit der Windows-Version aktualisiert und internationalisiert wird.
Von den Rahmendaten ist Firefox der beste Browser für Mac OS X: Dank der mächtigen Gecko-Engine ist er schlank, elegant, mit einer enormen Performance, was den Seitenaufbau angeht. Falsche Darstellung von Websites ist Firefox-Anwendern beinahe unbekannt, obendrein arbeitet der Browser auch zuverlässig mit komplexen Web-Anwendungen zusammen. Doch es gibt auch einige wenige Probleme, die den Firefox-Genuss auf dem Mac massiv beeinträchtigen. So sehr, dass viele Apple-Anwender sich frustriert anderen Browsern zuwenden.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Browser & Mailer.
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