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25.02.2006
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Welche Browser gibt es und was taugen sie?

Surflehrer: Alle Browser-Alternativen für Mac OS X unter der Lupe

Browser

Apple-Anwender haben es schwer, Websites richtig darzustellen. Der Internet Explorer für Mac OS X wurde eingestellt, Firefox ist nicht für Intel-Macs optimiert und der mitgelieferte Safari läuft auf der Konqueror-Engine und wird von vielen, vielen Browser-Weichen nicht durchgelassen. Eine Alternative muss her, doch welche? Der Browser-Markt ist groß und unübersichtlich, doch die netzwelt hilft dabei, die Übersicht zu behalten.

Es gibt zahlreiche Webbrowser für Mac OS X. Auch wenn Apple es am liebsten sähe, wenn alle Welt Safari benutzte: Der Safari-Browser ist mit einem Marktanteil von bestenfalls fünf Prozent kein Konkurrent für die übermächtigen Browser aus den Häusern Microsoft und Mozilla. Webdesigner verschwenden selten Zeit darauf, ihre Seiten und Web-Tools für Safari anzupassen. Da hilft keine Verwandtschaft mit dem Linux-Browser Konqueror, der nämlich zählt ebenfalls nicht zu den beliebtesten Vertretern seiner Gattung. Doch zum Glück gibt es zahlreiche Alternativen, deren Vor- und Nachteile im Folgenden erörtert werden.

Browser mit Apples Web-Kit: Konqueror, Apple-Variante

Der Platzhirsch: Safari 2.0

Safari ist der Web-Browser aus dem Hause Apple. Er wird genau wie der Internet Explorer von Microsoft oder der Konquerer-Browser in der Linux-Oberfläche mit dem System mitgeliefert, ist aber kein fester Bestandteil des Systems. Er kann problemlos gelöscht werden, allerdings sollte an dieser Stelle mit Bedacht hantiert werden, denn über die Einstellungen des Safari-Browsers wird auch der Standard-Browser des Systems festgelegt.

Safari ist schlank und fügt sich perfekt ins Gesamtbild von Mac OS X ein. Die Metal-Oberfläche ist zwar gewöhnungsbedürftig, wird aber auch von Apples erfolgreichen Media-Player iTunes verwendet. Auch die Bedienung des Browsers ist Apple-typisch simpel: Nur wenige Optionen sorgen dafür, dass der Surfer nicht unnötig mit Entscheidungen belastet wird. Der Browser hat den Vorteil, dass er schnell geöffnet ist und nur wenig Hardware-Ressourcen in Anspruch nimmt. Zudem integriert er sich nahtlos mit Mac OS X, sodass er sämtliche im System installierten Plugins benutzen kann. Zudem verfügt er als einziger Browser über die Möglichkeit, RSS-Feeds an das System weiterzugeben: Feeds aus Safari werden im Bildschirmschoner "RSS Visualizer" in eleganter 3D-Schrift dargestellt.

Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Das "Safari Web Kit", das auf Konqueror basiert, ist alles andere als kompatibel. Es mag sich bei Konquerer um den standardkonformsten Browser handeln, doch sowohl Konqueror als auch Safari haben oft herbe Probleme mit der Darstellung komplexer, nicht unbedingt vollständig konformer Websites. Dazu zählen neben den Seiten vieler Nachrichten-Magazine vor allem Backends für Redaktions- und Blog-Systeme. Egal ob Wordpress, Joomla! oder Typo3: So wirklich will Safari nicht mit diesen Systemen zusammenarbeiten. Obendrein braucht Safari seine Zeit zum Rendern von Websites, die gefühlte Surf-Geschwindigkeit ist extrem niedrig. Bleibt zu hoffen, dass Apple künftig auf die Mozilla-Engine setzt und Safari 3.0 eine Firefox-Variante ist.


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Anonym
Anonym
25.02.06 10:52

Ich glaube Opera gibt es in der aktuellen Version 8.52 für OSX.
Vergessene Alternative?


Tweek
Tweek
27.02.06 12:33

Zitat:

Vergessene Alternative?

Autsch! Ja :-(

Wird nachgetragen.


Mac&Win
Mac&Win
23.03.06 11:55

> Apple-Anwender haben es schwer, Websites richtig darzustellen

so ein Quatsch - der Autor sollte bitte nicht über Inhalte schreiben, die er nur von der technischen Seite oder von Recherchen aus anderen Quellen her kennt!
Bei meiner beruflichen Nutzung des Internets sowohl mit Mac OS X als auch mit Win XP kommt es sehr, sehr selten vor, daß eine Seite in einem Mac-Browser nicht korrekt dargestellt wird (aktuell habe ich Probleme mit einer einzigen - zugegebenermassen nicht gut programmierten - Seite), aber praktisch täglich gibt es Seiten die unter Win XP nicht benutzbar sind, wenn die bekannten "offenen Scheunentore" (ich sage nur ActiveX) geschlossen werden ...


Tweek
Tweek
27.03.06 11:29

Zitat:

so ein Quatsch - der Autor sollte bitte nicht über Inhalte schreiben, die er nur von der technischen Seite oder von Recherchen aus anderen Quellen her kennt!

... und der Mac-nutzende Leser sollte nicht glauben, dass ein kritischer Ton gegen Mac-Geräte automatisch bedeutet, dass der Redakteur keine Ahnung von Mac-Systemen hat.

Es ist wirklich so, dass viele, viele Websites auf den IE angepasst sind und im Firefox und Safari auf dem MAc nicht richtig laufen. Vor allem Java macht da Ärger... von ActiveX ganz zu schweigen.


new maci
new maci
01.05.09 17:46

Ja viele Mac User haben gleich ein Problem, wenn man Tatsachen über unzureichende Funktionalitäten oder gar Kompatibilitäten auf einem Äpfelchen zur Sprache bringt.
Ich selbst bin sozusagen ein kleines Poweruserchen gerade noch ohne Programierambitionen.

Und ich habe viele Tools und Programme ausprobiert natürlich auch in XP und ein wenig Linux und ich hab das Ding schon mehrere Male neu aufsetzen müssen, von wegen Time Machine richtet alles von selbst usw. einzig Linux ist wirklich krisensicher. Aber wen juckts solange ich nur das dreifache für einen mac zahle der eineinhalb sogut funktioniert wie ein xp, das übrigens schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Greets, ich hab mirs nicht verbeissen können


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