Sony Vaio VGN-FE11M: Viel Speicher, viel Leistung, günstiger Preis
Sony Vaio FE im Test: Bezahlbares Designer-Notebook mit Doppelherz
Benjamin Schnitzler
Wer das neue Vaio FE von Sony zu Gesicht bekommt, dürfte wohl kaum an ein Schnäppchen denken - doch weit gefehlt. Denn das üppig ausgestattete Breitbild-Notebook ist zwar ein echtes Designerstück, aber trotzdem preiswert. Für weniger als 1.500 Euro bietet es ein leistungsfähiges Herzstück mit zwei Prozessorkernen, ein Gigabyte Arbeitsspeicher und satte 100 Gigabyte Platz auf der Festplatte. Als Bildfläche kommt ein "X-Black"-Display mit 15,4 Zoll und doppelter Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz, das laut Sony für "visuelle Bestleistungen" sorgt. Ob das Vaio FE hält, was der japanische Hersteller verspricht, erfahren Sie im folgenden Testbericht.
Notebooks sind mittlerweile weit mehr als bloß tragbare Arbeitsgeräte, sie spiegeln zum Teil auch das Modebewusstsein ihrer Besitzer wider oder dienen als mobile Statussymbole. Mit dem Vaio FE im Gepäck muss sich niemand verstecken, denn hier haben die japanischen Designer wieder einmal Geschmack bewiesen. Eine helle Farbkomposition aus Weiß, Grau und Silber steht dem Mittelklasse-Modell ausgesprochen gut. Wie das bereits getestete Vaio FS verfügt das Vaio FE über ein besonders leichtes Magnesium-Gehäuse, wirkt jedoch insgesamt moderner.
Inhalt
Gute Bildqualität mit Abstrichen
Tastatur und Touchpad
Audio, Video und Spiele
Systemleistung
Laufzeit und Lautstärke
Fazit: Preiswert trotz kleinerer Mängel
Technische Daten
Magnesiumgehäuse mit Digitalkamera
Auf der leicht glitzernden Hülle sorgen mattschwarze Akzente für einen stimmigen Kontrast. Im oberen Display-Rand verbirgt sich eine kleine Digitalkamera hinter einer verspiegelten Vertiefung, der Einschaltknopf und die abgesetzten Touchpad-Tasten glänzen hingegen mit Leichtmetall-Optik. Hinter der Tastatur befinden sich fünf runde Knöpfe, von denen drei der Lautstärkeregelung dienen und zwei mit verschiedenen Funktionen belegt werden können. Ein Stück weiter Richtung Display ist ein feines Lochgitter eingebettet, das unter anderem die integrierten Stereo-Lautsprecher beherbergt.
Bei den Anschlüssen am rechten und vorderen Rand gibt es nicht mehr als das zu erwartende Standardrepertoire, mit drei USB-Anschlüssen sogar noch weniger als bei den meisten anderen Notebooks dieser Klasse. Wer mehr will, kann auf eine Dockingstation für mindestens 200 Euro zurückgreifen. Ein Kartenleser für die hauseigenen Memory Sticks ist bereits integriert, ein zweiter kommt in Form einer Steckkarte und kann auch mit anderen Speichermedien umgehen. Doch wer nicht vorsichtig genug ist, zieht beim Entnehmen derselben den ganzen Adapter heraus.
Zum Öffnen des Notebooks muss zunächst ein Schieber am vorderen Rand betätigt werden, der das Display per Haken festhält. Leider ist die Ein-Punkt-Befestigung recht wackelig geraten und lässt zudem einen breiten Spalt zwischen Display und Tastatur offen. Bis das Vaio FE hochgefahren ist, vergeht exakt eine Minute, womit es nicht gerade zu den schnellsten Notebooks zählt. Anschließend können wir endlich die Bildqualität des Displays in Augenschein nehmen, das uns in gewohnter "X-Black"-Manier entgegenglänzt.
Sony Vaio FE im Test
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