Mac-Tippse: Logitech Cordless Desktop für Mac im Test
Mac-Tippse: Logitech Cordless Desktop für Mac im Test
Bei der Maus hingegen lassen sich sämtliche Tasten frei belegen, was gerade in der grafischen Benutzeroberfläche sehr hilfreich ist, können doch Spezialfunktionen wie Dashboard und Exposé oder die schnelle Aktivierung des Bildschirmschoners auf die Tasten legen. Ebenfalls sinnvoll ist eine Belegung mit Funktionen wie Bildschirmfoto oder anderen komplexen Tastenkombinationen, die häufig benötigt werden. Hier zeigt die Maus ihre volle Stärke. In Spielen hingegen verliert das Gerät, zu uneindeutig sind die Tasten, zu komplex sind sie zu erreichen.
Fazit: Finger weg!
Fazit: Alles in allem ist der Logitech Cordless Desktop S530 Mac sein Geld nicht wert. Vergleichbare Geräte aus der PC-Welt sind zwar mit ebenfalls rund 100 Euro ähnlich teuer, doch der Apple-Anwender wird mit der Qualität alles andere als zufrieden sein. Die Tastatur ist über jede Freude erhaben, einzig die Maus kann im Test überzeugen, weil sie dank Laser-Technologie präzise und schnell arbeitet. Die frei belegbaren sieben Tasten der Maus sind, auch dank des vertikalen und horizontalen Scrollrad, durchaus eine Überlegung wert. Allerdings verfügt auch Apples Mighty Mouse, die inzwischen bei den Desktop-Rechnern von Apple mitgeliefert wird, über die gleiche Funktion, die aber wesentlich eleganter gelöst ist.
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Mit dem formschönen Ständer lässt sich der USB-Stick auf dem Schreibtisch parken.
Der Cordless Desktop verbindet sich problemlos mit Macintosh-Rechnern.
Der Empfänger sorgt dafür, dass Tastatur und Maus ohne Kabel angebunden werden.
Das größte Manko ist jedoch die mangelnde Bluetooth-Unterstützung. Inzwischen verfügt fast jeder Mac über einen Bluetooth-Port - warum also auf einen zusätzlichen Funkempfänger setzen? Hier ist der Sparteufel erkennbar, der sich bei dem ganzen Paket immer wieder dominant in den Vordergrund drängt: Bluetooth-Technologie ist teurer als der eigene China-Funk und obendrein noch für andere Dinge verwendbar als für Tastatur und Maus. Das muss nach Ansicht der Logitech-Designer offensichtlich nicht sein. Zumal der kleine USB-Empfänger nur verloren geht, wenn man ihn zum Beispiel unterwegs am Notebook benutzt.
Lieber Bluetooth kaufen
Und noch ein Nachteil: Anders als bei Bluetooth-Geräten lässt der dedizierte Funk-Empfänger keine Trennung der Geräte zu. Maus und Tastatur müssen zusammen betrieben werden, sonst ist ein weiterer Empfänger nötig. Das ist unangenehm, immerhin beschränkt es den Anwender in seiner Freiheit, Maus und Tastatur getrennt an zwei verschiedenen Rechnern einzusetzen. Zudem verschandelt der USB-Dongle den aufgeräumten Mac-Anwender-Schreibtisch und das Design des Rechners. In der PC-Welt mag das Standard sein, Apple-Anwender ärgert die Verpflichtung, einen externen Dongle am Rechner zu betreiben, maßlos.
Insgesamt kann vom Kauf des Logitech Cordless Desktop S530 Mac nur abgeraten werden. Vorzüge sind sicherlich das auf Apple abgestimmte Design und die Laser-Präzision der Maus, die aber im normalen Betrieb kaum benötigt wird. Nachteile sind mangelhafte Qualitätsanmutung und die Tatsache, dass die Geräte nicht per Bluetooth angesteuert werden. Apple-Anwender, die eine Funk-Tastatur und -Maus suchen, sollten auf die Wireless-Produkte mit Bluetooth von Apple ausweichen und sich den Dongle sparen. Alternativ gibt es für den gleichen Preis den Logitech Desktop MX 5000 mit Laser-Maus und zahlreichen Sondertasten. Die Software des Mac-Desktops, die es bei Logitech zum Download gibt, sollte sich auch problemlos mit dem MX-Desktop nutzen lassen.
