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25.02.2006
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Klein, teuer, ohne Bluetooth

Mac-Tippse: Logitech Cordless Desktop für Mac im Test

Michael Knott

Apple und seine Peripherie - mit zunehmendem Marktanteil der Macintosh-Computer darf sich Apple auch über neue Peripherie-Lieferanten freuen, die bisher hauptsächlich im PC-Sektor tätig waren. So auch Logitech, ein Unternehmen, dessen Produkte normalerweise mit Mac OS X nicht viel am Hut haben. Mit dem Cordless Desktop S530 Mac steigt Logitech nun ins Apple-Segment ein, und zwar mit Erfolg.

Apple ordnet sich selbst gerne im Premium-Segment ein. Entsprechend teuer ist die Hardware. Besonders für Peripherie müssen Apple-Nutzer tief in die Tasche greifen. Eine Standard-Maus wie die Apple Mighty Mouse schlägt mit 59 Euro zu Buche, eine simple Tastatur im Mac-Design kostet immerhin 30 Euro. Greift man zum kabellosen Bluetooth-Gerät, klafft ein noch größeres Loch im Geldbeutel: 118 Euro sind für eine Kombination aus Apple-Bluetooth-Maus und -Tastatur fällig.

Inhalt:

Kabellos und teuer

Preis und Leistung klaffen auseinander, die Bluetooth-Maus besitzt nur eine Taste und kein Scrollrad. Auch die Tastatur lässt sich am besten mit dem Begriff "einfach" beschreiben: Alles dran, was nötig ist, aber sonst auch nichts. Genau das ist der Grund, warum viele Mac-Anwender auf PC-Komponenten ausweichen. Jedes USB- und Bluetooth-Gerät arbeitet mit Mac OS X zusammen, jede Maus und jede Tastatur wird in der Regel erkannt. Das Problem dabei: Windows-Tasten statt Apfel-Tasten und auch das Design ist nicht gerade dem eines Macs würdig. Ein Designwunder wie der iMac wird massiv entwertet, wenn eine hässliche, graue Windows-Maus samt unattraktivem Windows-Keyboard das ästhetische Gesamtbild auf dem Schreibtisch verderben.

Den Ausweg aus dieser misslichen Lage liefert ab März die Firma Logitech mit ihrem Cordless Desktop S530 für Mac. Dabei handelt es sich um nichts anderes als den bereits auf dem Markt befindlichen Cordless Desktop S510 für Windows-Computer, der weiß-silber eingefärbt und mit Apple-spezifischen Tasten ausgestattet wurde. Kostenpunkt: Rund 100 Euro, nicht zuviel für ein kabellos betriebenes Desktop-Set mit Laser-Maus und Tastatur mit Medien-Tasten. Preisgünstig ist das Set jedoch auch nicht.

Flach und edel

Kabellos liegen Tastatur und Maus in sauber entworfener Einmütigkeit auf dem Schreibtisch, jeweils betrieben von zwei im Lieferumfang befindlichen Batterien. Ärgerlich: Beim Cordless-Desktop werden zwei verschiedene Batterie-Typen verwendet: Standard-AA-Zellen für die Maus und AAA-Zellen für die Tastatur. Der Grund liegt auf der Hand: Die Tastatur ist im ultraflach-Design gehalten. Ob die zusätzlichen Millimeter jedoch aufgefallen wären, wenn AA-Zellen verwendet worden wären, ist fraglich. Wenigstens lassen sich die Batterien einfach einsetzen, sowohl in Maus als auch in Tastatur.

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Cordless Desktop Mac

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Mehr über: Hardware, Tastatur, Testbericht, Logitech


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tk69, am 25.02.2006 13:44

Hi,

ich keine Tastaturen die 1. mit Handballenauflage sind und mit 1000 Knöpfen strotzen. Ich mag jedoch kleine Tastaturen, bei denen man noch den Schreibtisch sieht und nutzen kann.

So gesehen ist die Apple-Pro-Tastatur genau richtig:
-kein Riesenrand um die Tasten und
-wie im Text geschrieben genau das Nötigste, was man eben brauch - das was man von Apple erwartet.

Eigentlich könnte ich mir noch eine Tastatur ohne Zahlenblock vorstellen, wie zu Win-Zeiten...

Naja, man kann ja nicht alles haben ;-)

Cu und Gruß
tk


Tweek, am 27.02.2006 12:34

Zitat:

So gesehen ist die Apple-Pro-Tastatur genau richtig:

Weshalb man auch kein Logitech-Desktop-Vieh braucht ;-)


Anonym, am 20.03.2006 20:46

Der Test, besser gesagt das Fazit ist vollkommen daneben. Die Kommentare erfolgen nicht objektiv und sachlich sondern werden dem Leser förmlich aufgezwungen...
Ebenso ist die Qualität der Recherche" schon darin erkennbar, dass der Preis mit 100EUR, beim Hersteller selbst aber mit 79EUR angegeben ist. Im Laden schon ab 65EUR zu haben...na ja...sehr seltsam.
Aber wenigstens gute Fotos!


Tweek, am 21.03.2006 11:09

Zitat:

Im Laden schon ab 65EUR zu haben...na ja...sehr seltsam

Zum Zeitpunkt des Tests war das Keyboard noch nicht veröffentlicht, wir hatten aber dennoch ein Testgerät. Der Preis war damals mit über 100 Euro angegeben.


MacForce.de, am 22.03.2006 11:13

Ich schliesse mich an. Hab schon lange keinen so einseitigen Test mehr gelesen. Man hat den Eindruck, der Autor hat persönlich etwas gegen Logitech. Ich selbst sehe mich gerade in Richtung S 530 um, weil ich mit den Apple-Produkten und ihrer Qualität nicht mehr so zufrieden bin wie früher. Die Mighty Mouse z.B. hat deutliche konzeptionelle Schwächen. Auf meiner HP habe ich dazu übrigens einen Test, der hoffentlich ausgewogener ist und ich werde mir das Logitech-Keyboard wohl schon alleine mal holen, um es auch fair zu testen und zu bewerten, denn das hier kann ich nicht ernst nehmen, sorry.


MacForce.de, am 22.03.2006 11:35

Na gut, löschen ist natürlich eine Möglichkeit, wenn man Redakteur ist.

Der Test bleibt dadurch trotzdem einseitig. Sorry.


Mac&Win, am 23.03.2006 12:45

Über den "Test"-Bericht (unter einem Test verstehe ich eigentlich, daß ein Gerät in einem Test-Labor auf Herz und Nieren geprüft wird - aber das lohnt sich bei den ultra-kurzen Produkt-Zyklen heutzutage wohl oft nicht mehr ...) kann ich nichts sagen, da ich das Produkt nicht kenne.
Aber wenn bereits die einleitenden Sätze weder von Markt-Kenntnis noch von profunder Recherche zeugen, wirft das kein gutes Licht auf den restlichen Artikel:
Zitat:

Apple und seine Peripherie - mit zunehmendem Marktanteil der Macintosh-Computer darf sich Apple auch über neue Peripherie-Lieferanten freuen, die bisher hauptsächlich im PC-Sektor tätig waren. So auch Logitech, ein Unternehmen, dessen Produkte normalerweise mit Mac OS X nicht viel am Hut haben.

Abgesehen von Spezial-Geräten (mit denen der "normale" Anwender selten in Berührung kommen dürfte) hat sich das Thema der Kompatibilität von Eingabegeräten von Fremdherstellern für Apple Macintosh Computer seit der Einführung der USB-Schnittstelle Ende der 90-er Jahre praktisch erledigt.
Ich benutze selbst seit Jahren eine Scroll-Mouse und eine TrackMan Marble Wheel von Logitech an einem acht (!) Jahre alten Power Mac G3 (beiger Desktop mit USB-Karte) und einem sechs (!) Jahre alten PowerBook G3 (Lombard) ohne jegliche Probleme. Auch die speziell für den Einsatz an Apple-Rechnern entwickelte (für den Betrieb aber nicht notwendige) Software von Logitech funktioniert seit Mac OS 8.6 über 9.2 bis hin zu OS X einwandfrei.
Warum ist Logitech jetzt plötzlich ein "neuer Peripherie-Lieferant"?
Warum gibt es für Mac OS X ein Logitech Control Center, mit dem sich selbst seit Jahren nicht mehr auf dem Markt erhältliche Eingabegeräte problemlos und komfortabel konfigurieren lassen, wenn Logitech, ein Unternehmen ist, "dessen Produkte normalerweise mit Mac OS X nicht viel am Hut" haben?


Tweek, am 27.03.2006 11:33

Warum sind Mac-Anwender eigentlich immer so paranoid?

Das Keyboard ist schlicht und ergreifend Mist. Ende der Durchsage. An einem PC hätte das gleiche Gerät das gleiche Ergebnis erzielt. Und nebenbei: Ich bin auch Mac-Nutzer und meine, mich gut mit den Geräten auszukennen. Außerdem bin ich, im Gegensatz zu so vielen anderen Anwendern, durchaus in der Lage, auch mal kritische Töne zu Apple zu äußern, was verkappte Fan-Seiten wie Mactechnews und Co. eben nicht können.

Leute: Es ist ein Computer-Hersteller, nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Entweder, man mag OS X oder eben nicht.


Anonym, am 31.05.2006 08:28

Zum einen finde ich es gut, wenn auch mal jemand unverblümt sagt, dass ein Produkt einfach nur Müll ist (auch wenn ich ansonsten sehr gerne Logitech-Produkte verwende am MAC!) und zum anderen ... liebe Macianer, guckt euch die Welt ab und zu mal von unten an ;-)

Leider bin ich mit der Apple-Tastatur auch nicht wirklich zufrieden, ich tippe um die 200-250 Anschläge die Minute und sehr viel und leider find ich die Tastatur hakelig.


Tweek, am 06.06.2006 10:31

Zitat:

find ich die Tastatur hakelig.


Wobei sie im Vergleich zu zahlreichen anderen Tastaturen eigentlich noch richtig gut ist.


Anonym, am 12.06.2006 19:36

Zum Fazit lieber bluetooth kaufen kann ich nur sagen, wenn mans nicht weis soll man auch nichts dazu sagen.
Ich verwende an meinem Win PC den genannten Logitech MX 5000 Desktop, an meinem Powerbook zwangsweise nicht. Der mitgelieferte Bluetoothadapter wird von OS X erst garnicht erkannt und die genannte logitech software kann mit der Tastatur garnichts anfangen. Die Maus funktioniert allerdings tadellos, wenn auch ohne Softwareunterstützung.


Tweek, am 14.06.2006 10:13

Zitat:

Der mitgelieferte Bluetoothadapter wird von OS X erst garnicht erkannt und die genannte logitech software kann mit der Tastatur garnichts anfangen.

Bekanntes Problem. Dann musst Du Dir einen anderen Dongle besorgen.


Stefan R., am 07.02.2007 15:59

und die Apple Mighty Mouse ist muell! scroll ball verdreckt nach 3-4 monaten so das nichts mehr geht. rechte maus funktioniert wann sie will.... inzwischen die dritte! nie wieder! dann lieber die weisse logitech. gruesse S.


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