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PDF-Dateien: Freeware rund um das Portable-Document-Format Erstellen, editieren und konvertieren aus und nach PDF

SHARES

Die andere Richtung: PDF zu DOC

Hier wird es knifflig. Zu diesem Zweck gibt es nicht viele Programme, vor allem keine kostenlosen. Nur ein halbwegs vernünftiges Sharwaretool konnte netzwelt im Web finden und das ist auch noch etwas unkomfortabel. Immerhin funktioniert es. Eigentlich sind es zwei Programme, eines extrahiert nur Text, das zweite übernimmt auch Bilder und Grafiken. Beide Tools kommen aus dem Hause VeryPDF.

Download: PDF2WORD
Download: PDF2TXT

Die Begrenzung der Shareware lässt nur hundert Anwendungen zu. Das ist allerdings die beste Variante die Software zu begrenzen. Andere Programme fügen eine Signatur in die erstellte Datei ein oder das Programm kann nur 15 Tage verwendet werden. Da sind hundert Anwendungen sehr großzügig. Für rund 35 Euro gibt es die Vollversion.

Beim Testen der verschiedenen Programme ist aufgefallen, wo die Schwierigkeiten bei der Konvertierung liegen. Der Text bereitet Schwierigkeiten. Unbekannte Schriftarten können nicht übernommen werden, doch das ist nur das geringste Problem. Tests mit anderen Programmen haben gezeigt, dass die Texte nach der Konvertierung Fehler aufweisen. Einsen werden als "i" oder "l" erkannt. Viele Programme fügen auch unpassende Leerzeichen mitten in ein Wort ein. Eine Prüfung der Texte nach der Konvertierung ist unumgänglich.

Leider keine guten Ergebnisse

Das Programm von VeryPDF lieferte hierbei noch die besten Ergebnisse. Falls keine Bilder in der PDF-Datei enthalten sind, funktioniert PDF2TXT ebensogut. Die Formatierung wird nicht immer korrekt wiedergegeben. Besonders bei komplexen Darstellungen ist eine Korrektur nach Konvertierung notwendig. Der Weg entgegen der Fahrtrichtung ist jedenfalls wesentlich umständlicher.

Besonders die Bilder leiden bei solch einer Konvertierung, wenn das PDF nicht allzu groß ist, empfiehlt sich die Übertragung von Hand mit dem Grafik-Werkzeug des PDF-Betrachters. Gerne hätten wir an dieser Stelle eine Alternative zu der Software von VeryPDF aufgezeigt, doch keine der getesteten Programme funktioniert wie versprochen. Auch nicht die teureren.

Da hilft nur der Griff zu Adobe Acrobat

Für die professionelle Bearbeitung von PDF-Dateien sollte schon der Griff zu Adobe Acrobat gemacht werden. Damit können Sie die PDF-Datei bequem öffnen und bearbeiten. Es gibt auch noch Konkurrenzprodukte zu Adobe, aber Adobe hat auf jeden Fall die meiste Erfahrung im Umgang mit PDFs.

Um PDFs aus einer weißen Seite zu erstellen, sind die freien Office-Paket sehr empfehlenswert. StarOffice und OpenOffice können PDF-Dateien aus allen ihren Anwendungen speichern. Tabellen, Dokumente und Präsentationen können einfach als PDF exportiert werden. Um die so entstandenen PDFs später noch einmal nachbearbeiten zu können, ist es ratsam die entsprechenden Dateien auch als .DOC oder .XLS abzuspeichern. So können sie immer wieder verändert und neu erstellt werden.

Fazit

Bei der Rückkonvertierung in ein bearbeitbares Textformat gibt es erhebliche Schwierigkeiten. Selbst die teuren Programme halten nicht, was sie versprechen. Eine 1:1-Kopie konnte keine Software liefern, da bleibt nur die Übertragung von Hand. Dem PDF liegt eine gute Idee zu Grunde: Das Layout bleibt immer gleich, egal auf welchem System die Datei geöffnet wird. Es wird sie weiter geben, die PDF-Dateien, ob sie in Zukunft leichter zu bearbeiten sein werden, wird sich zeigen.

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Fabian Parusel
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