Banales zum Budgetpreis

Kurztest: Theseus - Return of the Hero

Außerirdische lynchen aus der Vogelperspektive. Darum geht es in der Fortsetzung dieser selbst ernannten "Alien-Shooter-Kultserie".

Kurztest: Theseus - Return of the Hero

Wie er heißt? Theseus. Wer er ist? Keine Ahnung. Woher er kommt? Man weiß es nicht. Seiner Frisur nach zu urteilen, frisch vom Friseur. Der Jagdausflug des grimmigen Glatzenträgers wirft einige Fragen auf, schließlich gibt es weder Hintergrundinformationen noch Missionsbesprechungen.

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Wenigstens erklärt sich das Spielprinzip von allein. Mit immer größeren Waffen heizt das Pixelmännchen immer größeren Wellen außerirdischer Invasoren ein. Anfangs mit Kleinkaliberwaffen, später mit richtig dicken Brummern. Auf Gnade hoffen dürfen nur eingekesselte Zivilisten, die, einmal befreit, in Luft aufgehen. Zur Belohnung gibt es dann Punkte - genau wie für jede durchlöcherte Alienhaut.

Der ganz kleine Bruder von Serious Sam

Die Steuerung via Pfeil- oder WASD-Tasten ist trotz Vogelperspektive identisch mit der eines 3D-Shooters. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Bewaffnung per Mausrad zu wechseln. Mit dem Geld, das neben Medipacks und Munitionskisten quer über die karge Landschaft verteilt ist, decken sich Alienjäger zwischen den Missionen mit neuen Ausrüstungsgegenständen ein.

Zuzüglich eines Survival-Modus umfasst der Feldzug gegen die Brut zehn Levels, bei einem Verkaufspreis von zwölf Euro eigentlich ein faires Geschäft. Relativiert wird dies vor dem Hintergrund, dass die verwendete 2D-Grafik nur knapp über Handy-Niveau liegt und betagtere Top-Shooter inzwischen zu vergleichbaren Preisen gehandelt werden.

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Fazit: Wer auf dem Weg in den Spieleladen zufällig zehn Euro findet, kann diesen Retro-Shooter guten Gewissens kaufen.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Hallo, ein Möchtegern "Serious Sam".Alles ist Meilenweit entfernt von dem Originalspiel.

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