Dells größter Flachbildschirm im Test: Extrem-Auflösung auf 30 Zoll

Auflösungswechsel: Ein Kapitel für sich

Aufgrund des beschriebenen Glänzens der Oberfläche gestaltet sich die Suche nach "echten" Ausleuchtungsproblemen schwierig, doch es gibt sie. Auf einem schwarzen Bildschirm in einem komplett abgedunkelten Raum tauchen leicht hellere Stellen am oberen, unteren und rechten Rand auf. Oben und unten zeigt sich jeweils ein größerer Fleck mit schwächerer Ausleuchtung. Beim Einschalten der Zimmerbeleuchtung verschwinden die helleren Stellen fast völlig, bleiben jedoch am unteren und oberen Rand noch ganz schwach sichtbar. Würden wir Schulnoten vergeben, bekäme der 3007WFP aber dennoch ein "gut", da die Ausleuchtungsprobleme nur selten wirklich negativ auffallen.

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Manche Spiele unterstützen die native Auflösung von 2.560 x 1.600 gar nicht erst oder würden unter einer derart hohen Qualität nur noch als ruckelnde Dia-Show über den Schirm flimmern. Die Interpolation, sprich das Anzeigen niedrigerer Auflösungen, bedarf einer erhöhten Aufmerksamkeit, da sie sich am Gerät selbst nicht beeinflussen lässt.

Im Betrieb an einer Grafikkarte mit Nvidia GeForce 7800 GTX hatte der 3007WFP zunächst Schwierigkeiten mit der Wiedergabe von OpenGL-basierten Spielen wie "Doom III" und "Quake III". Denn das Bild wurde nicht etwa, wie bei anderen Flachbildschirmen üblich, in der Mitte zentriert und von schwarzen Rändern eingeschlossen oder auf die volle Größe gestreckt. Stattdessen wurde es in die obere linke Ecke gerückt, während auf der verbleibenden Bildfläche noch der Windows-Desktop zu sehen war.

Doch bereits mit wenigen Eingriffen löst sich dieses Problem wieder in Wohlgefallen auf. Im "ForceWare"-Treiber von Nvidia wählen wir zuerst den Unterpunkt "Bildschirmauflösungen und Bildwiederholfrequenzen" und drücken anschließend den Schalter "Hnzf" für "Hinzufügen". Dort geben wir dann einfach die gewünschte Breite und Höhe ein, zum Beispiel "1.280" und "1.024", und lassen die beiden unteren Werte unverändert. Nach einem erneuten Klick auf "Hinzufügen" ist die neue Auflösung wie gehabt über die Anzeige-Eigenschaften von Windows anwählbar. Beim Anschluss an eine Ati-Grafikkarte mit Radeon X1800 XT funktionierte der Auflösungswechsel hingegen sofort einwandfrei.

Nun lässt sich im Ati- oder Nvidia-Treiber noch das Interpolationsverhalten des Flachbildschirms bestimmen. Hier kann das Bild entweder auf die gesamte Fläche ausgeweitet, vom oberen zum unteren Rand gestreckt oder als kleinerer, mittig zentierter Ausschnitt mit schwarzer Umrandung ohne Qualitätseinbußen angezeigt werden. Dabei zählt die Skalierung auf den kompletten Bildschirm zweifellos zu den Stärken des 30-Zöllers. Selbst unter einer relativ niedrigen Auflösung von 1.280 x 1.024 Punkten leidet die Lesbarkeit kaum und auch die Qualität bleibt weiterhin sehenswert. Beim Auflösungswechsel knistert das LCD nur kurz, während im Normalbetrieb ein feines, kaum hörbares Surren erklingt.

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