Dell 3007WFP: Anspruchsvoller Flachbildschirm für Anspruchsvolle

Dells größter Flachbildschirm im Test: Extrem-Auflösung auf 30 Zoll

Der Dell 3007WFP ist der größte und hochauflösendste Flachbildschirm, den netzwelt jemals testete. Mit 30 Zoll bringt es das Widescreen-Display auf eine enorme Bildfläche von über 75 Zentimetern und eine Auflösung von beachtlichen 2.560 x 1.600 Pixeln. Daneben wirkt selbst die maximale HDTV-Auflösung geradezu lächerlich. Abgesehen vom deutlich erhöhten Platzbedarf birgt das Mega-Display noch praktischen Nutzen in Form eines Speicherkartenlesers und vier USB-Anschlüssen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Platz da
  2. 2Gestochen scharfes Panorama
  3. 3So gesehen: Blickwinkel und Ausleuchtung
  4. 4Auflösungswechsel: Ein Kapitel für sich
  5. 5Hervorragende Video-Wiedergabe
  6. 6Apple Cinema HD Display: Ernst zu nehmender

    Gegner?

Auf der diesjährigen CES konnte netzwelt den Riesenbildschirm bereits in Aktion erleben, jetzt hat der 3007WFP seinen Weg auf den Redaktionsschreibtisch gefunden. Er beeindruckt durch seine schiere Größe und stempelt sogar die 24-Zöller Dell 2405FPW und Eizo FlexScan S2410W zu regelrechten Winzlingen ab. Kaum jemandem gelingt es, ohne offenen Mund oder große Augen an der Bürotür vorbeizulaufen. Selbst das Darstellen von vier Internetseiten bewältigt der über elf Kilogramm schwere Monitor mit überlegener Leichtigkeit. Eine schnelle Reaktionszeit von 14 Millisekunden soll für ungetrübten Videogenuss und Spielspaß sorgen.

dell 3007wfp test 1140101837Inhalt

Platz da

Weniger ist nur manchmal mehr

Gestochen scharfes Panorama

So gesehen: Blickwinkel und Ausleuchtung

Auflösungswechsel: Ein Kapitel für sich

Spielspaß groß geschrieben

Hervorragende Video-Wiedergabe

Apple Cinema HD Display: Ernst zu nehmender Gegner?

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Datentabelle

Platz da

Wer noch einen Grund sucht, um den Blätterwald auf seinem Schreibtisch aufzuräumen, bekommt ihn spätestens nach dem Auspacken des 3007WFP. Denn schließlich gilt es hier, eine Breite von knapp 70 Zentimetern irgendwo unterzubringen. Anspruchsvoll gibt sich der 30-Zöller jedoch auch in Bezug auf das, was unter der Tischplatte steht: Ohne die passende Grafikkarte mit Dual-Link-Unterstützung, die meist nur im teuren High-End-Segment anzutreffen ist, ist der PC mit der extrem hohen Auflösung schlichtweg überfordert.

Wir staunen nicht schlecht, als wir am linken Bildschirmrand einen integrierten Kartenleser für fünf verschiedene Speichermedien (CF, SM, SD, MS, MMC) und insgesamt vier praktische USB-Anschlüsse vorfinden. Mehr Ent- als Begeisterung bringt allerdings der Blick auf die Rückseite. Bei einem über 2.000 Euro teuren Flachbildschirm hätten wir zumindest einen zweiten Grafikkartenanschluss erwartet. Hier gibt es nur eine - immerhin HDCP- und somit HDTV-fähige - Digital-Schnittstelle.

Zum Lieferumfang gehört eine Art zweiseitiges Merkblatt, das die grundlegenden Funktionen erläutert sowie ein Produktinformationshandbuch mit Kleingedrucktem ohne viel praktischen Nutzen. Dafür ist die Verkabelung mit DVI-D-, Strom- und USB-Kabel komplett. Auf der mitgelieferten CD befindet sich neben Treibern das ausführliche Handbuch, das wir zuvor in schriftlicher Form vermissten. Nach der Installation eines Konfigurationswerkzeugs werden einige wenige Zusatzoptionen in den erweiterten Anzeige-Eigenschaften von Windows XP aufgeführt.

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