Die richtige Digitalkamera finden
Ratgeber: So finden sie die ideale Digitalkamera
Der Digitalkamera-Markt boomt. Dutzende von Anbietern werfen im Quartalsrhythmus neue Modelle auf den Markt. Es fällt schwer, da den Überblick zu behalten. Im Digicam-Markt ist nicht alles Gold, was glänzt. Technische Datenblätter sagen meist wenig über die tatsächliche Qualität einer Kamera aus. Am Ende ärgert man sich über ein Gerät, das den Anforderungen nicht gerecht wird. Dieser Kaufberater hilft dabei, das ideale Gerät zu finden.

Inhaltsverzeichnis
- 1Welche Klasse soll es sein?
- 2Immer dabei: Die ultrakompakte Digitalkamera
- 3Freund aller Hobbyfotografen: Die Kompaktkamera
- 4Für Landschafts-Künstler: Die Superzoom-Klasse
- 5Digital und professionell: Die Semi-Profi-Klasse
- 6Die Königsklasse: Digitale Spiegelreflex-Kameras
- 7Geräteklasse ausgesucht, doch welches Gerät?
- 8Die Megapixel-Lüge
- 9Bessere Argumente
- 10Zoom-Zoom-Zoom
- Welche Klasse soll es sein?
- Immer dabei: Die ultrakompakte Digitalkamera
- Freund aller Hobbyfotografen: Die Kompaktkamera
- Für Landschafts-Künstler: Die Superzoom-Klasse
- Digital und professionell: Die Semi-Profi-Klasse
- Die Königsklasse: Digitale Spiegelreflex-Kameras
- Geräteklasse ausgesucht, doch welches Gerät?
- Die Megapixel-Lüge
- Zoom-Zoom-Zoom
- Video-Modus und andere Spielereien
- Displaygröße und Qualität
- Bildqualität feststellen
- Qualitätsanmutung und Geschwindigkeit
- Nicht zu verachten: Die Qualität der Menüs und der Bedienung
- Verhandeln und kaufen
Millionen Modelle
Eine neue Digitalkamera soll her. Und zwar schnell. In der Regel wird der nächstbeste Katalog vom Elektronik-Discounter gewälzt, ein günstiges Gerät herausgesucht, der ein oder andere Testbericht gewälzt und die Kamera wird bestellt oder im Laden gekauft. Beratung? Fehlanzeige. Einmal abgesehen davon, dass die Berater in vielen Geschäften meist selbst keinen Überblick über die Vorzüge und Nachteile verschiedener Gerät haben, fehlt doch gerade bei Discountern oft das Geld für qualifiziertes Personal.
Diese Probleme müssen nicht sein. Gerade Foto-Neueinsteiger sind mit den Datenblättern von Kameras meist überfordert und lassen sich von den vermeintlichen Experten im Fotogeschäft gerne einmal Geräte aufschwatzen, die viel zu groß sind oder schlicht und ergreifend nicht die Fähigkeiten haben, die eigentlich erhofft waren. Von schlechter Qualität der Geräte einmal abgesehen. Grundsätzlich gilt aber: Der Preis entscheidet nicht über die Qualität einer Kamera.
Welche Klasse soll es sein?
Zuerst sollte sich ein Digitalkamera-Käufer darüber klar sein, was er möchte. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es im Digitalkamera-Bereich nicht: Zwar kann heute jedes Gerät theoretisch alles, jede Geräteklasse hat jedoch ihre Vorzüge und Nachteile, mit denen es zu leben gilt. Hersteller und Verkäufer verschweigen diese Tatsache zwar gerne, doch sie trifft zu: Mit einer digitalen Spiegelreflex ist zwar fototechnisch alles möglich, doch die Geräte sind zu schwer und klobig für Schnappschüsse. Eine Ultrakompakte eignet sich hingegen hervorragend für schnelle Aufnahmen, den kreativen Möglichkeiten sind jedoch durch die geringen Zoomstufen und lichtschwachen Objektiven enge Grenzen gesetzt.
Deshalb ist die erste Frage, die sich ein Digitalkamera-Käufer stellen möchte, die Frage nach dem Einsatzbereich. Wird der nicht genau festgelegt, ist die Enttäuschung nachher groß, wenn das Traumgerät sich in bestimmten Situationen als fototechnischer Alptraum entpuppt. Der geplante Einsatzbereich entscheidet über die Digitalkamera-Klasse, die angeschafft werden soll, noch vor Megapixeln und Zoomfaktoren. Sollen Tiere fotografiert werden oder Fossilien, sollen Schnappschüsse oder Langzeitbelichtungen gemacht werden? Im Folgenden eine Auflistung der Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Digitalkamera-Klassen.
Immer dabei: Die ultrakompakte Digitalkamera
Die Ultrakompakte ist der Freund jedes Gelegenheits-Fotografierers. Egal ob im Urlaub oder im Zoo, auf Partys oder in der Disco: Die ultrakompakte Digitalkamera ist kaum größer als eine Zigarettenschachtel und findet deshalb Platz in der engsten Tasche. Sie verfügt über wenige Tasten, einen schnellen Focus, Zoom, einen eingebauten Blitz und einen Automatik-Modus, der dem Anwender jede Arbeit abnimmt. Sie startet in kürzester Zeit, mit ihr gelingt jeder Schnappschuss. Voraussetzung: Die Kamera ist im "Automatik"-Modus. Schon wenn ohne Blitz geknipst wird, bekommen die meist lichtschwachen Objektive schnell Probleme mit der Ausleuchtung. Bilder ohne Blitz verwackeln gnadenlos und rauschen wie die Niagarafälle.

Zitat: Interessant aber auch für engagierte Amateure, die, mangels finanzieller Möglichkeiten, sich zunächst eine günstige Analogausrüstung bei Ebay schießen, um sich dann später eine...
Ein guter Bericht. Meine Anerkennung! Die Ausführungen über Vielseitigkeit, gestalterische Möglichkeiten, aber auch etwas aufwendigere Bedienung einer Spiegelreflex gegenüber anderen Kameratypen...